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Lewis Hamilton

"Das erste Gefühl im neuen Auto ist gut"

Jerez F1-Test 2011 Foto: xpb 24 Bilder

Lewis Hamiltons erster Arbeitstag im neuen McLaren MP4-26 dauerte 58 Runden. Danach belegte der Engländer Rang fünf in der Zeitentabelle des ersten Testtages in Jerez. Hamilton machte ein zufriedenes Gesicht: "Das erste Gefühl war gut."

10.02.2011 Michael Schmidt

Die erste Fahrt in einem neuen Formel 1-Auto ist immer etwas besonderes. Auch für einen Weltmeister. Lewis Hamilton erinnerte sich noch an seine erste Premierenfahrt im Winter 2006/2007. "Es ist, als ob es gestern passiert wäre. Da bin ich auch in Jerez zum ersten Mal einen neuen McLaren gefahren. Und fünf Jahre später ist dieser erste Test immer noch keine Routine. Ich war genauso aufgeregt wie damals."

Extralange Mittagspause für Hamilton

Dabei wird dem Fahrer beim Debüt eines neuen Autos meistens viel Geduld abverlangt. Der neue McLaren MP4-26 spulte bei seiner Jungfernfahrt nur 58 Runden ab. Nach 35 Runden am Morgen legte McLaren eine extralange Mittagspause ein.

Die Ingenieure hatten so genug Zeit alle Systeme zu checken. Einen Defekt hatte McLaren nicht zu beklagen. Zeitenjagd war tabu. "Heute war ich Testfahrer im wahrsten Sinne des Wortes", lachte Hamilton. "Am Anfang geht es nur darum, alle Systeme einmal auszuprobieren und Daten für die Ingenieure zu sammeln. Am Abend setzen wir das Puzzle dann zusammen."

Auch KERS kam zu Einsatz. "Aber nur die letzten drei Runden. Es fühlt sich an wie 2009. Für mich ist KERS ja eine bekannte Größe", urteilt der WM-Vierte des Vorjahres.

Klare Fortschritte zum Vorgänger

Rennfahrer haben ein untrügliches Gefühl, wenn sie zum ersten Mal in einem neuen Auto fahren. Und auf das verlässt sich auch Hamilton: "Mein erstes Gefühl sagt mir, dass der neue McLaren ein gutes Auto ist. Er lässt in einigen Bereichen schon klare Fortschritte zum Vorgänger erkennen."

Doch wie macht der Weltmeister von 2008 diese Unterschiede aus, wo es doch eine neue Reifenfirma gibt, einen gekappten Diffusor und eine geänderte Gewichtsverteilung? "Wir können vergleichen, weil wir letzte Woche in Valencia den alten McLaren mit wenig Abtrieb auf Pirelli-Reifen gefahren sind. Also ist durchaus eine Vergleichsbasis vorhanden", widerspricht Hamilton.

Am Freitag hat Hamilton ein Tag frei. Jenson Button übernimmt seinen Job. Dafür sitzt Hamilton am Samstag wieder im Auto. "Ich hoffe, dass Jenson morgen die Basisarbeit abschließt. Dann komme ich am Samstag mehr zum Fahren."

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