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Lewis Hamilton beklagt F-Schacht-Fehler

"Ich hatte den falschen Flügel drauf"

Lewis Hamilton Foto: McLaren 22 Bilder

WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton startet in Monza nur von Rang fünf. Am Ende musste der McLaren-Pilot zugeben, dass es die falsche Entscheidung war, den F-Schacht abzumontieren. "Ich bin nur herumgerutscht", klagte der Engländer.

11.09.2010 Tobias Grüner

F-Schacht oder nicht F-Schacht - so lautete die große Frage vor dem Formel 1-Wochenende in Monza. Das Qualifying hat die eindeutige Antwort gegeben: Lewis Hamilton blieb mit einem konventionellen Heckflügel mehr als eine halbe Sekunde langsamer als Teamkollege Jenson Button, der mit dem F-Schacht angetreten war.

Falscher Weg ohne F-Schacht

"Ich bin sehr enttäuscht. Es scheint, als hätten wir den falschen Weg eingeschlagen", klagte der Weltmeister von 2008 nach dem Qualifying. "Wir haben es als Team entschieden. Es hat gestern gut ausgesehen. Beide Pakete waren relativ ähnlich, aber nun scheint es, als wäre es die falsche Entscheidung gewesen."

Jenson Button jubelte dagegen über einen Platz in der ersten Startreihe. Er hatte das ganze Wochenende voll auf den Luftkanal gesetzt, der die Strömung am Heckflügel abreißen lässt und damit mehr Abtrieb ermöglicht. "Ich war schon im ersten Training zufrieden mit dem Paket. Das war für mich die bessere Option. Lewis wollte im zweiten Training noch die Alternative mit weniger Abtrieb testen und hat diese dann vorgezogen. Ich weiß nicht, was er jetzt dazu sagt", grinste der amtierende Champion.

Hamilton erwartet schwieriges Rennen

Viele Worte machte Hamilton nicht um seine verhängnisvolle Entscheidung. Nach seiner Bestzeit im letzten Freien Training am Vormittag kam er im Qualifying plötzlich gar nicht in Schwung. "Meine Runden waren nicht besonders toll. Aber ich hatte einfach keinen Abtrieb. Das Auto ist stark rumgerutscht", ächzte Hamilton.

Auch für den Sonntag erwartet der Engländer keine große Besserung. Obwohl er mit wenig Abtrieb unterwegs ist, werde das Überholen schwierig. "Ich habe zwar einen guten Top-Speed, aber ich kann in den Kurven nicht mithalten. Zum Überholen müsste ich nah an meinen Vordermann herankommen. Es sieht aus, als würde es ein schwieriges Rennen."

Aufpassen auf  "Crash-Kid" Vettel

In der Startaufstellung steht Hamilton im Red Bull-Sandwich. Besonders vor Sebastian Vettel will sich der Engländer in Acht nehmen. "Ich werde mich von ihm fernhalten", grinste Hamilton mit Verweis auf die vergangenen Crahs des Deutschen. Ganz hoffnungslos sieht er die Lage nicht. "Ich muss mich nur aus Schwierigkeiten raushalten. Dann sind die Chancen gar nicht so schlecht."

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