Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Lewis Hamilton

"Ich habe mein privates Umfeld verloren"

Lewis Hamilton GP Indien 2011 Foto: xpb 73 Bilder

Lewis Hamilton hat zugegeben, dass die Negativserie in diesem Jahr auch am fehlenden privaten Glück lag. Mit Neid schaut er auf Jenson Button und dessen Umfeld. "Er hat sich eine Blase des Glücks geschaffen."

10.11.2011 Tobias Grüner

Lewis Hamilton wirkt in diesem Jahr nicht glücklich. Selbst gute Rennen können dem McLaren-Star kein Lächeln aufs Gesicht zaubern. "So bin ich eben", wehrte er sich gegen Kritik. Selbst Teamchef Martin Whitmarsh hatte zuletzt gefordert, dass sich sein Schützling zu sehr auf die Negativmomente konzentriert. "In diesem Jahr ist nicht viel passiert, über das ich glücklich sein kann", konterte Hamilton.

Mit Neid schaut Hamilton in die andere Hälfte der McLaren-Garage. Jenson Button schwimmt auf einer Welle des Erfolges. Das Ergebnis sind 38 Punkte mehr auf dem Konto. "Jenson hat einfach einen besseren Job erledigt. Er hat alle Hindernisse umschifft. Das ist mir leider nicht immer gelungen."

Hamilton fehlt das vertraute Umfeld

Hamilton gab vor dem GP Abu Dhabi außerdem zu, dass ihm nicht nur auf das Glück auf der Rennstrecke fehlte. "Jenson hat die Dinge um sich herum in Ordnung gebracht. Sein Vater ist jedes Rennen für ihn da, sein Manager, seine Freunde und natürlich auch seine Freundin. Er hat eine tolle Blase um sich herum geschaffen, in der er glücklich ist. Das hatte ich auch Mal, aber diese Blase habe ich verloren. Daran arbeite ich aber für die Zukunft."

Ein Fall für den Psychiater ist Hamilton aber auch ohne das private Glück nicht. "Ich würde niemals mit einem Psychologen arbeiten. Habe ich nie, und werde ich nie. Ich will eine gute Atmosphäre um mich herum entstehen lassen. Ich bin immer mit einem positiven Gefühl an die Strecke gekommen. Aber unterbewusst war ich vielleicht nicht glücklich."

Keine Kollisionen mehr mit Massa

Ein Grund für die Unzufriedenheit hieß zuletzt auch Felipe Massa. In Indien kollidierten die beiden bereits zum vierten Mal in diesem Jahr. Dabei hatte Hamilton vor dem Rennen noch einen Annäherungsversuch unternommen und seinem Kontrahenten viel Glück gewünscht. Nach dem missglückten Überholversuch in Runde 23 herrscht wieder Funkstille.

"Seitdem haben wir nicht mehr miteinander gesprochen. Ich würde gerne reinen Tisch machen. Aber das ganze sollte nicht von einem ausgehen. Wir sollten uns vielmehr in der Mitte treffen." Die Hoffnung auf eine Versöhnung hat der Brite nicht verloren. "Ich habe kein Problem mit ihm, wir sind einfach auf der Strecke oft zusammengekracht. Ich denke, das wird nicht mehr vorkommen."

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden