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Lewis Hamilton

"Ich hätte noch mehr erreichen können"

Lewis Hamilton - Formel 1 - GP Deutschland - 19. Juli 2012 Foto: xpb 73 Bilder

Lewis Hamilton feiert in Hockenheim seinen 100. Formel 1 Grand Prix. In einer Phase, die von einem Auf und Ab geprägt ist, blickt der McLaren-Pilot zurück und kommt zu der Erkenntnis, dass noch mehr drin gewesen wäre.

19.07.2012 Bianca Leppert

Lewis Hamilton muss den Rummel lieben. Zumindest ist er Stammgast in der Gefühlsachterbahn. Das gilt sowohl für sein bizzares Privatleben um die On-and-Off-Beziehung mit Nicole Scherzinger, als auch für die sportliche Seite. In dieser Saison geht es für McLaren rauf und runter. Derzeit liegt das Team, das nach dem Saisonauftakt noch als Top-Favorit galt, auf dem vierten Rang in der Konstrukteurswertung hinter Lotus. Lewis Hamilton belegt hinter Fernando Alonso, Mark Webber und Sebastian Vettel den vierten Rang in der Fahrerwertung. Der Brite und sein Team sind im Zugzwang. Alonso und Webber haben bereits zwei Siege auf dem Konto.

Hamilton will nicht aufgeben

Ist das Kind womöglich nach zehn Rennen schon in den Brunnen gefallen? "Ich mache mir heute keine so großen Sorgen", sagt Hamilton. "Das Team war unter Druck Updates zu bringen und wir sind unter Druck die Resultate zu bringen. Die Jungs pushen und hoffentlich haben wir dieses Wochenende Updates, die uns zurück in den Kampf bringen und das Auto besser machen. Es ist noch ein langer Weg. Aber so wie die Meisterschaft bisher lief, kann alles passieren. Man darf nicht aufgeben."

Dieses Motto muss für Hamilton nach 99 Rennen wie eine abgedroschene Floskel klingen. Und doch hat sie sich im Motorsport immer wieder bewahrheitet. Im Jahr 2007 feierte er in Australien sein Debüt in der Formel 1. Bei McLaren wurde er jedoch schon als junger Bub im Kart verpflichtet. "Der 100. GP fühlt sich noch so unwirklich an", meint der 27-Jährige. "Die Jahre sind so schnell vorbeigeflogen. Es fühlt sich schneller an, als meine Zeit in der Formel Renault, GP2 oder Formel 3."

"Hätte mehr erreichen können"

Schaut Hamilton nochmal in den Rückspiegel, kommt er zu der Erkenntnis, dass er hätte mehr erreichen können. "Sonst wäre ich nicht der Fahrer, der ich jetzt bin. Ich bin auch stolz und dankbar, dass ich die Chance hatte, ein konkurrenzfähiges Auto zu fahren und Podiumsplatzierungen und Siege zu feiern. Dafür bin ich dem Team sehr dankbar."

In den vergangenen Jahren haben seiner Meinung nach oft die Umstände den zweiten Titelgewinn verhindert. Ex-Teamkollege Fernando Alonso sagt hingegen: "Wer einmal Weltmeister war, darf sich nicht beklagen." Hamilton bleibt weiter selbstbewusst für diese Saison. "Ich fühle, dass ich es kann", meint er. "Wir hätten mehr Rennen gewinnen müssen und bessere Leistungen zeigen. Aber wir sind erst im zehnten Grand Prix. Wir haben noch so viele Punkte zu vergeben."

Hamilton zufrieden bei McLaren

Hamiltons Vertrag bei McLaren läuft Ende 2012 aus. Egal ob Hamilton in dieser Saison Weltmeister wird oder nicht - sein Zuspruch für das Team klingt eindeutig. "Ich habe Vertrauen in das Team. Ich bin hier seit ich 13 Jahre alt bin. Alles andere würde sich abnormal anfühlen."

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