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Lewis Hamilton in Berlin

Beschäftige mich nicht mit Vettel

Lewis Hamilton Foto: Daniel Reinhard 73 Bilder

Lewis Hamilton hat den sportlichen Tiefschlag von Singapur scheinbar gut verdaut. Der Blick geht auf den Saisonendspurt. Der Engländer weiß: "Es wird sehr hart." Auf seinem Rückweg aus Singapur machte der McLaren-Pilot einen kurzen Zwischenstopp in Berlin.

29.09.2010

Über Sebastian Vettel zerbricht sich Lewis Hamilton nicht den Kopf. Er beschäftige sich nicht wirklich mit ihm, betonte der McLaren-Mercedes-Fahrer am Dienstag (28.9.) bei einem Besuch eines Gymnasiums in Berlin. Nur einen Punkt hat der Engländer nach drei Ausfällen in den vergangenen vier Formel-1-Rennen mehr als der viertplatzierte Red-Bull-Pilot Vettel. Dass er überhaupt vor den letzten vier Saisonrennen noch auf Rang drei der Gesamtwertung liegt, überrascht Hamilton selbst: "Das ist sehr ungewöhnlich."

Am Sonntag warf Hamilton noch wutentbrannt nach einer Kollision mit WM-Spitzenreiter Mark Webber im Red Bull das Lenkrad auf den Asphalt. Vor den Schülern der Jahrgangsstufen 11 bis 13 des John-Lennon-Gymnasiums zeigte er sich rund 48 Stunden danach gut gelaunt. "Sprechen hier alle englisch?", fragte er in die Runde. Denn: "Mein Deutsch ist so schlecht." Da er im deutschsprachigen Teil der Schweiz lebe, versuche er es aber zu lernen.

Hamilton: "Lücke zu Webber sehr groß"

Auf der Strecke gilt ohnehin eine andere Sprache. 182 Punkte hat Hamilton, der in seinem Premierenjahr 2007 im letzten Rennen auf dramatische Weise den WM-Titel verspielt hatte und 2008 Weltmeister wurde. Vettel sammelte bis dato 181 Zähler. An der Spitze thront vor dem Japan-Rennen in rund anderthalb Wochen Webber mit 202 Zählern. Ferrari-Star Fernando Alonso ist nach seinen beiden Siegen nacheinander Zweiter mit 191 Punkten. "Die Lücke ist sehr groß", räumte Hamilton ein.

Aufgeben? Auf keinen Fall. "Kopf hoch, ich repräsentiere das ganze Team. Ich kann es noch schaffen", betonte Hamilton, dessen Rennstallrivale kein Geringerer als Titelverteidiger Jenson Button ist. Und der zweite Brite im britischen Team hat mit 177 Punkten als Fünfter ebenfalls noch Chancen auf den WM-Triumph.

Hamilton hofft auf GP Korea

"In diesem Jahr ist es großartig: Großartige Fahrer sind in den besten Teams", stellte Hamilton strahlend fest. Der Kampf um die WM sei "unglaublich intensiv". Hamilton hofft bei seiner Aufholjagd wie Vettel, dass der Premieren-Grand-Prix am 24. Oktober in Südkorea stattfindet. Fiele er aus, würden die Chancen, 20 Punkte in nur noch drei Rennen aufzuholen, deutlich geringer.

Er versuche einfach, sein Ding zu machen, sagte Hamilton, der auch im Berliner Klassenzimmer begehrtes Objekt der Fotografen war. "Ich hab mich nie dran gewöhnt, seit ich in der Formel 1 bin", sagte er zum Leben in der Öffentlichkeit. "Ich gehe lieber dorthin mit meiner Freundin (Sängerin Nicole Scherzinger), wo es keine gibt", versicherte er. Und dann entschwand Hamilton in einer Luxuslimousine zum nächsten Termin, begleitet vom Blitzlichtgewitter.

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