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Lewis Hamilton

Keine großen Hoffnungen für Istanbul

Lewis Hamilton Foto: Daniel Reinhard 64 Bilder

Nach dem Crash im Qualifying fuhr Lewis Hamilton im Rennen von Monaco auf verlorenem Posten. Für den nächsten Grand Prix in der Türkei erwartet der Weltmeister keinen Schritt nach vorne - ganz im Gegenteil.

27.05.2009 Tobias Grüner

Noch vor einem Jahr überreichte der Fürst den Siegerpokal an Lewis Hamilton. In diesem Jahr fiel der Empfang im Ziel etwas kühler aus. Trotz Platz zwölf war der Weltmeister am Ende aber nicht unzufrieden: "Ich habe an einen der Rocky-Filme gedacht. In ersten Teil hat er gesagt: Ich möchte nur das Ende des Fights sehen. Ich habe es bis zur Zielflagge geschafft und alles gegeben, was drin war."

Podium wäre drin gewesen

Dabei war McLaren eigentlich mit größeren Erwartungen nach Monte Carlo gereist, als nur ins Ziel zu kommen. Im freien Training schien sich die Hoffnung auf ein gutes Resultat auch schnell zu bestätigen: "Wir hätten das Rüstzeug gehabt, um aufs Podium zu fahren", erklärte Mercedes-Sportchef Norbert Haug mit etwas Abstand. Am Ende blieb aber nur Enttäuschung: Hamilton erntete auf Rang zwölf ebenso wenig Zähler, wie Teamkollege Heikki Kovalainen, der auf einem Punkteplatz liegend in die Mauer crashte. "Das hätte natürlich wesentlich besser aussehen können", so Haug.

Harter Kampf über 78 Runden

Für den amtierenden Champion war das Rennen von der ersten Runde ein harter Kampf. "Mein Auto war schon sehr früh im Rennen ziemlich lädiert. Ich habe einen BMW gleich zweimal in der ersten Kurve berührt. Dabei ging mein Frontflügel zu Bruch. Auch mit dem Vorderrad habe ich ihn touchiert und während des ganzen Rennens viel Untersteuern gehabt."
 
Erst nachdem sich Hamilton an der Box eine neue Nase abholte, wurde es etwas besser. "Aber es war am Ende einfach nicht genug." Auch die Stärken des Hybrid-Boosts konnte der Engländer nicht richtig ausspielen. "Nur einmal konnte ich dank KERS überholen, aber ansonsten hat es mir nicht viel geholfen."

Wette auf Button als Weltmeister

In der Niederlage zeigte sich Hamilton immerhin als fairer Sportsmann. "Glückwunsch an Jenson", gratulierte er Landsmann Button zu dessen fünften Saisonsieg im sechsten Rennen. Der Brawn GP-Pilot ist auch für Hamilton WM-Kandidat Nummer eins. "Ich würde mein Geld auf jeden Fall auf ihn setzen."
 
Seine eigene Prognose sieht dagegen düster aus: "Man darf den Speed von Monaco nicht überbewerten. Wir sollten uns für Istanbul keine großen Hoffnungen machen. Dort erwartet uns ein noch härteres Rennen. Es gibt viele schnelle Kurven, die unserem Auto nicht so gut liegen. Ich denke, es wird ähnlich wie in Barcelona. Wir müssen weiter hart arbeiten."

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