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Lewis Hamilton bläst in Japan zur Attacke

"Jetzt ist die Zeit zum Kämpfen"

Lewis Hamilton Foto: McLaren 73 Bilder

In den letzten vier Rennen kam jeweils nur ein McLaren-Pilot ins Ziel. Beim GP Japan ist das Team nun gefordert. Lewis Hamilton bläst zur großen Schlussattacke: "Jetzt gibt es keine Zurückhaltung mehr. Jetzt ist die Zeit zum Kämpfen."

01.10.2010 Tobias Grüner

Lewis Hamilton ist der große Verlierer der letzten beiden Rennen in Monza und Singapur. Die zwei Ausfälle warfen den Weltmeister von 2008 von der Spitzenposition bis auf Rang drei im WM-Klassement zurück. Bei 20 Punkten Rückstand auf Mark Webber kann sich der McLaren-Star in den letzten vier Rennen keine Schwäche mehr erlauben. Doch mit Suzuka steht ausgerechnet eine Strecke auf dem Plan, die der Konkurrenz von Red Bull wie auf den Leib geschneidert ist.

Hamilton kündigt großen Kampf in Japan an

Hamilton will trotzdem angreifen und voll auf Sieg fahren. Bei seiner Suzuka-Premiere in der vergangenen Saison ist der 25-Jährige noch knapp am obersten Podestplatz vorbeigeschrammt. Gegen den überlegenen Sebastian Vettel war 2009 kein Kraut gewachsen. "In Suzuka ist im Vorjahr noch etwas unerledigte Arbeit liegengeblieben. Ich habe mein Bestes gegeben, aber unser Auto war einfach nicht schnell genug."

In diesem Jahr soll sich das ändern. Mit einem großen Update im Heckbereich versucht McLaren seine Schwäche in den Kurven auszumerzen. Und auch im Cockpit wird zur großen Attacke geblasen. Hamilton weiß, dass er ein gutes Ergebnis benötigt, um im Titelkampf wieder Fahrt aufzunehmen. " Jetzt gibt es keine Zurückhaltung mehr. Jetzt ist die Zeit zum Kämpfen", sprach sich der Engländer selbst Mut zu.

Jenson Button will Nummer eins behalten

Auch der zweite McLaren verlor im WM-Kampf zuletzt an Boden. Mit Rang vier in Singapur rutschte Jenson Button auf Platz fünf im Klassement ab. "Ich glaube, dass die Meisterschaft noch komplett offen ist", redet der Weltmeister seinen 25 Punkte-Rückstand klein. "Natürlich gibt es keinen Spielraum mehr für Fehler. Aber jeder der Top-Fünf-Piloten kann sich noch den Titel schnappen. Ich immer noch fest entschlossen, die Nummer eins auf meinem Auto zu behalten."

Suzuka bezeichnet der aktuelle Champion als sein zweites Heimrennen. Für Japan hat sich Jenson Button sogar ein neues Helmdesign entwerfen lassen. "Ich habe in meiner Karriere so viel Zeit in Japan verbracht, dass ich es fast als zweites Zuhause bezeichnen würde. Tokio ist eine der besten Städte der Welt und Suzuka ist der perfekte Schauplatz für den GP Japan." Allerdings konnte Button noch nie auf dem spektakulären Kurs mit den vielen schnellen Kurven gewinnen. "Ich hatte schon einige gute Ergebnisse, aber für den Sieg hat es nie gereicht. Dabei passt der Kurs eigentlich zu meinem Fahrstil."

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