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Lewis Hamilton

McLaren-Sorgen auch für 2010?

Lewis Hamilton Foto: dpa 32 Bilder

Obwohl die McLaren-Fabrik in Woking auf Hochtouren läuft, hielten sich die Fortschritte am Silberpfeil zuletzt in Grenzen. Noch habe man das grundlegende Problem nicht gefunden, erklärte Lewis Hamilton vor dem Mercedes-Heimrennen am Nürburgring.

09.07.2009 Tobias Grüner

Lewis Hamilton ist momentan nicht zu beneiden. Vom Glanz der Meistersaison ist beim Champion von 2008 nichts mehr zu sehen. Das Auto ist einfach zu schwach. Am Nürburgring darf der Brite endlich wieder ein wenig hoffen. Auf den letzten Drücker soll für den Briten noch ein neues Body-Kit fertig werden. Die neuen Teile sind derart spät fertig geworden, dass es nur noch für ein Auto gereicht hat.

"Wir haben immerhin etwas Neues, aber ich erwarte mir davon keine Wunder", hält Hamilton bewusst den Ball flach. Nach der Aufholjagd zu Beginn der Saison waren zuletzt zu viel Updates verpufft. "Wir lernen immerhin bei jedem Rennen etwas dazu." Auf den entscheidenden Trick ist das Team aber scheinbar noch nicht getroffen. "Wir haben immer noch nicht genug gelernt, um nächstes Jahr sicher ein schnelles Auto zu bauen."

Hamilton im Ur-Silberpfeil

Nach den ganzen Enttäuschungen gab es am Nürburgring eine willkommene Abwechslung. Der Brite durfte den Ur-Silberpfeil W 25 über den Grand Prix-Kurs lenken. "Das hat sich schon toll angefühlt. Der Sound war phänomenal." Hamilton zeigte sich sichtlich beeindruckt von dem ungewohnten Gefährt: "Da bekommt man noch einmal mehr Respekt vor den Piloten aus früheren Zeiten. Die hatten ja noch nicht einmal einen Gurt."

Dabei dachte der Champion auch darüber nach, wie die heutige Generation in der Rückschau betrachtet wird. "Vielleicht wird das in Zukunft genauso, wenn man Rennsport mit Hovercrafts oder elektrischen Autos betreibt." Bei all dem Schwelgen zwischen Vergangenheit und Zukunft hatte der WM-Elfte schon fast die Probleme der Gegenwart vergessen.

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