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Formel 1: Lewis Hamilton über den MP4-25

"Im Simulator fühlt er sich okay an"

McLaren MP4-25 Foto: McLaren 30 Bilder

Nach einer enttäuschenden Saison will sich Lewis Hamilton den Titel von seinem Teamkollegen wiederholen. Bei der Vorstellung des neuen Autos sprach der Champion von 2007 über Jenson Button, den Rückkehrer Michael Schumacher und eine mögliche Vorzugsbehandlung.

29.01.2010 Tobias Grüner

Lewis Hamilton wird am 14. März einer von vier Weltmeistern sein, wenn es in Bahrain in die neue Saison geht. Die anderen drei werden wohl seine Hauptkonkurrenten im Kampf um den Titel werden. Hamilton freut sich bereits auf die spannenden Duelle mit Schumacher, Button und Alonso.

Schumi im Rückspiegel

Die Begegnung mit dem deutschen Rekordchampion scheint für den Engländer besonders spannend zu werden. "Als ich klein war, dachte ich schon manchmal daran, dass es cool wäre gegen Michael zu fahren. Und dann hat er gerade aufgehört als ich in die Formel 1 kam." Bisher hat Hamilton den Konkurrenten nur bei Testfahrten im Ferrari auf der Strecke getroffen. "Das war schon cool, als ich direkt hinter ihm auf die Strecke gegangen bin. In der kommenden Saison sehe ich ihn hoffentlich mehr im Rückspiegel."

Das neue Auto ist Hamilton sogar schon gefahren. Allerdings nur im hauseigenen McLaren-Simulator in Woking. "Im Simulator fühlt sich das Auto okay an", gibt der 25-Jährige etwas verhalten zu Protokoll. "Wir wissen nicht, wie sich die Reifen in der Realität verhalten. Erst beim Testen werden wir wissen, wie es wirklich ist. Mit den Daten geht es dann wieder zurück in den Simulator."

Hamilton wird nicht bevorzugt

Im Vorjahr musste Hamilton erstmals die Erfahrung machen, dass auch er mit einem schwachen Auto keine Bäume ausreißen kann. Deshalb gehe es nun darum, den neuen McLaren MP4-25 konzentriert auf die neue Saison vorzubereiten. "Wir müssen gut zusammenarbeiten", erklärt der Engländer zum Verhältnis zu seinem Teamkollegen. "2007 haben wir nicht immer optimales Teamwork gezeigt", erinnerte er an das Zusammenspiel mit Fernando Alonso. "Jetzt müssen wir die Mannschaft nach vorne bringen. Das wichtigste ist, dass wir am Ende des Jahres Fahrer- und Konstrukteursweltmeister sind."

Nebenbei beruhigte Hamilton seinen neuen Teamkollegen noch, dass er in seiner dritten Saison bei McLaren keinen automatischen Nummer eins-Status erhalte. In der vergangenen Saison hatte es eine Situation gegen, als Hamilton neue Teile zuerst bekam, weil nicht genügend produziert werden konnten. "Sollte es in dieser Saison einen ähnlichen Fall geben, dann bekommt Jenson als Nummer eins beim ersten Mal die neuen Teile. Beim zweiten Mal dann ich."

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