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Lewis Hamilton

Youtube-Training für Abu Dhabi

Yas Marina Circuit GP Abu Dhabi Foto: Yas Marina Circuit 46 Bilder

Vor der Premiere in Abu Dhabi weiß keiner im Fahrerlager so recht, was ihn auf der Strecke erwartet. Um mehr über den Kurs zu erfahren, nutzte Weltmeister Lewis Hamilton sämtliche technischen Möglichkeiten - vom Simulator über Video-Spiele bis hin zu Youtube-Videos.

29.10.2009 Tobias Grüner

Zwölf Linkskurven und neun Rechtskurven - mehr ist es eigentlich nicht, das die Piloten auf der neuen Strecke in Abu Dhabi lernen müssen. Wenn man allerdings auf dem höchsten Motorsport-Niveau unterwegs ist, dann kann auch ein kleiner Erfahrungsvorsprung viel Wert sein. Und so erledigte Lewis Hamilton seine Hausaufgaben vor der ersten Runde auf dem Yas Marina Circuit ganz akribisch.

Hamilton informiert sich

Allerdings ist sich der Champion immer noch nicht sicher, ob die Vorbereitung ausreicht: "Wenn ich ehrlich bin, kenne ich den Kurs nicht besonders gut", sagte er der arabischen Zeitung "The National" bei seiner Ankunft am Mittwoch (28.10.). "Ich habe mir ein kleines Filmchen angesehen, das auf den Monitoren im Flughafen gespielt wurde. Außerdem habe ich mir ein wenig Videomaterial von Bruno Senna auf Youtube angeschaut und die Strecke in der Computersimulation gefahren, aber abgesehen davon weiß ich noch nicht allzu gut bescheid."

Während der Streckenverlauf in den ausgefeilten Simulationsprogrammen der Teams fast perfekt abgebildet werden kann, sorgen Faktoren wie Randsteine, Asphaltbeschaffenheit und Reifenverschleiß für Fragezeichen bei den Teams. Hamilton lässt sich dadurch aber nicht beunruhigen. "Mir fällt es immer relativ leicht, neue Strecken zu lernen. Die Technik hab ich mir schon angewöhnt, als ich noch sehr jung war."

GP2-Training hilft Hamilton

Später arbeitete Hamilton speziell an dieser Fähigkeit und konnte sie sogar noch verbessern. "Als ich in der GP2 gefahren bin, gab es nur ganz kurze Trainingssitzungen. Also musste man viele Informationen auf einmal aufnehmen." Spezielle Erwartungen hat der Engländer in seinem vorerst letzten Rennen als amtierender Champion nicht. "Ich hoffe einfach, dass wir konkurrenzfähig sind und ich das Jahr mit meinen dritten Sieg beenden kann."

Zu seiner zunächst enttäuschenden Saison fand der Youngster am Ende doch noch versöhnliche Worte. "Wir haben die Erwartungen noch übertroffen. Wenn man die Saison ohne Punkte beginnt, am Ende aber noch aufs Podium fährt und regelmäßig punktet, dann ist das schon bemerkenswert. Das stärkt unseren Glauben daran, dass man niemals aufgeben sollte." Für McLaren geht es in Abu Dhabi vor allem darum, Ferrari im Kampf um den dritten Platz in der Konstrukteurswertung hinter sich zu lassen. Neben Prestige stehen dabei auch zusätzliche Prämien in Millionenhöhe auf dem Spiel. "Und natürlich ist es immer schon, Ferrari zu schlagen", fügt Hamilton an.

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