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Licht und Schatten bei McLaren

Jenson Button top, Fernando Alonso flop

Jenson Button  - McLaren - Formel 1 - GP Österreich - 2. Juli 2016 Foto: sutton-images.com 76 Bilder

Eigentlich müsste man bei McLaren-Honda eine große Party geben. Jenson Button wurde im Qualifying Fünfter, rückt sogar wegen Strafversetzungen bis auf Rang 3 auf. Doch bei Fernando Alonso ging einiges schief.

02.07.2016 Bianca Leppert 1 Kommentar

Man kann die Uhr danach stellen. Immer wenn die Formel 1 bei gemischten Bedingungen unterwegs ist, trumpft einer auf: Jenson Button. Auch im Qualifying zum GP Österreich hat der Brite mal wieder seinen Joker ausgespielt.

Button startet als Dritter

Schon in den Trainings deutete sich an, dass McLaren bei der Musik ist. Tatsächlich gelang es Button auch, bis in den dritten Abschnitt des Zeittrainings vorzurücken. Im spannenden Finale auf zunächst nasser Piste und später abtrocknender Ideallinie, lieferte er den fünftschnellsten Umlauf auf den Ultrasoft-Pneus ab. Durch die Strafversetzungen von Nico Rosberg und Sebastian Vettel darf er sogar hinter Lewis Hamilton und Nico Rosberg als Dritter ins Rennen gehen.

„Als ich über die Linie gefahren bin und mir die Jungs gesagt haben, dass ich Fünfter bin, war ich begeistert“, sagt Button. „Wir sind Fünfter, weil wir einen guten Job gemacht haben. Mit etwas Glück sind wir nun sogar Dritter geworden. Das ist ein großartiges Ergebnis für das Team, auch wenn es natürlich schade ist, dass Fernando auf Platz 14 steht. Wir werden sehen, wo wir landen. Das Wichtigste ist: Diese Startposition macht das Rennen leichter für uns.“

McLaren profitiert von Chaos-Bedingungen

Der beste Startplatz für McLaren-Honda war bisher der neunte Rang von Fernando Alonso in Monaco. In Österreich setzte man noch einen drauf. Doch wie ist die Steigerung zu erklären?

„Wenn es die ganze Zeit trocken gewesen wäre, wären wir am Ende der Top 10 gewesen“, meint Button. „Es ist besser gelaufen, als wir dachten. Wir haben ein paar Schwächen, die wir in schwierigen Bedingungen überwinden können. Wir haben auch das Auto übers Wochenende verbessert. Der Grund für Platz 5 waren die Mischbedingungen. Und das Team hat zur richtigen Zeit angesagt, auf Slicks zu wechseln.“

McLaren kann nur profitieren

Sollte es im Rennen regnen, käme Button das entgegen. „Unsere Pace im Regen war besser als im Trockenen. Wenn du immer um Siege kämpfst, dann wünschst du dir solche Bedingungen nicht. In unserer Situation schon. Du kannst einen Unterschied machen.“

Alonso sagt: „Es ist mehr Risiko. Wenn du nicht um die Meisterschaft oder den Sieg fährst, kannst du dieses zusätzliche Risiko gehen, wenn es zum Beispiel um die Reifenwahl geht. Wir können nicht so viel verlieren, normalerweise gewinnst du.“

Alonso nur auf 14

Der Spanier kann tatsächlich nicht viel verlieren. Er nimmt das Rennen von Rang 14 in Angriff – noch hinter Pascal Wehrlein, der den Manor sensationell auf die 12. Position stellte. Alonso hat aber nicht das Fahren verlernt, sondern ein Missverständnis und Pech kamen zusammen.

Als er in Q2 zu Beginn eine schnelle Runde drehen wollte, bevor der Regen kam, hatte man ihm gebrauchte Reifen aus Q1 statt frischem Gummi aufgeschnallt. „Es gab ein Missverständnis in der Garage“, erklärt Teamchef Eric Boullier. Beim zweiten Anlauf mit neuen Reifen löste ausgerechnet Button eine Gelbphase aus, woraufhin er seine Runde abbrechen musste.

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Da sind doch die Tatsachen wieder zu Tage getreten, weiter so Mr.Button.

Moto Fan 4. Juli 2016, 22:26 Uhr
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