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Sauber-Quali mit Licht und Schatten

Kobayashi verpasst die FIA-Waage

Kamui Kobayashi Foto: xpb 29 Bilder

Peter Sauber blickte mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf das Qualifying von Budapest. Während Pedro de la Rosa auf Platz neun für eine Überraschung sorgt, fiel Kamui Kobayashi schon in der ersten Runde raus. Dann fuhr der Japaner noch an der FIA-Waage vorbei.

31.07.2010 Tobias Grüner

Es hätte ein perfekter Sonntag im Sauber-Camp werden können. Einen Tag vor dem Rennen am Schweizer Nationalfeiertag verbuchte Pedro de la Rosa mit Platz neun im Qualifying einen echten Spitzenplatz. Doch Kamui Kobayashi verhagelte die Bilanz und dem Teamchef die Laune.

Sauber übernimmt Verantwortung

"Das Fazit ist heute etwas zwiegespalten", erklärte Peter Sauber. "Die Leistung von Pedro freut uns natürlich sehr. Auf der anderen Seite war das Qualifying für Kamui natürlich eine Enttäuschung." Dafür dass der junge Japaner die erste Runde nicht überstand, gab es keine Vorwürfe. "Diese Sache geht aufs Team. Wir haben ihm keine weichen Reifen gegeben, genau wie bei Pedro. Auch bei ihm war es eng."

Mit harten Reifen konnte Kobayshi nur die sechs Piloten der neuen Teams hinter sich lassen. "Leider sind viele andere schon in der ersten Runde mit weichen Reifen gefahren. Das hätten wir auch machen sollen", gestand der Teamchef.

Strafe für Kobayashi

Als Kobayashi zurück an die Box fuhr, übersah er auch noch den Befehl der FIA-Techniker, die das Auto zum Wiegen in die Garage beordert hatten. Stattdessen fuhr der Youngster einfach geradeaus weiter. "Da war er wohl einfach stinkig. Das Signal kann man eigentlich nicht übersehen. Da gibt es eine rote Ampel und Leute die winken", ärgerte sich Sauber. Von der FIA gab es für das Missgeschick eine Strafversetzung um fünf Plätze. Kobayashi muss somit am Sonntag aus der letzten Reihe losfahren.

Mehr Freude machte Peter Sauber dagegen die Leistung seines Routiniers. "Pedro war wirklich klasse. Er hat einige bekannte Namen hinter sich gelassen. Das Feld ist da vorne qualitativ sehr stark besetzt. Ich muss dem Team ein Kompliment machen, dass wir da bestehen konnten." Normalerweise geht der Sauber auf welligen Pisten wie in Budapest nicht so gut. "Wir haben ein gutes Setup gefunden. Durch die Verbesserungen zuletzt konnten wir höher fahren."

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