Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Radmutter falsch zusammengebaut

Loses Rad kostet Hülk drei Plätze

Sergio Perez - Force India - GP China 2016 - Shanghai - Qualifying - 16.4.2016 Foto: sutton-images.com 37 Bilder

Force India feierte in China eine kleine Auferstehung. Nico Hülkenberg profitiert nicht davon. Zuerst legte ihn ein verlorenes linkes Vorderrad im Q3 lahm. Jetzt muss er zur Strafe drei Startplätze zurück. Force India findet das ungerecht.

16.04.2016 Michael Schmidt

Force India hat nach der Nullrunde in Bahrain zurückgeschlagen. Sergio Perez qualifizierte sich auf Platz 7 vor den beiden Toro Rosso und vor HaasF1. Und die hatten in den ersten beiden Rennen ein besseren Eindruck hinterlassen als der WM-Fünfte des Vorjahres. Da die Force India VJM09 in der Spezifikation mit Bahrain identisch waren, musste die Steigerung am Streckenlayout und am Setup liegen.

Technikchef Andy Green räumte ein: "Seit den Barcelona-Tests experimentieren wir mit neuen Setups herum, und es hat nichts so richtig funktioniert. Jetzt sind wir zurück zu den Vorjahreswerten, und es klappt deutlich besser." Perez bestätigte: "Der Setup-Ansatz geht in die alte Richtung. Das hat die Balance des Autos deutlich verbessert." Nico Hülkenberg gibt zu bedenken: "Ich bin in Bahrain als Achter gestartet. Das war nicht so schlecht. Wären wir gut durch die ersten Runden gekommen, hätte ich dort auch Punkte geholt."

Schuld war die 12teilige Radmutter

In Shanghai qualifizierte sich Hülkenberg locker für das Q3. Er konnte dann aber nicht daran teilnehmen. In Kurve 10 machte sich das linke Vorderrad am Force India mit der Startnummer 27 selbständig. "Es war ohne Vorwarnung ratzfatz weg." Die Sportkommissare reagierten mitleidlos. Sie stuften Hülkenberg von Platz 10 auf 13 zurück. Grund: Das Team hat das Auto in unsicherem Zustand auf die Strecke gelassen.

Green hält das für ungerecht: "Das Rad war korrekt angeschraubt. Es war also keine Schlamperei. Die Radmutter wurde bei der Produktion falsch zusammengesetzt. Sie besteht aus 12 Einzelteilen. Die haben sich während der Fahrt gelockert. Somit rutschte die Mutter von der Radnabe. Da hilft auch kein Sicherheitsmechanismus. Er konnte wegen des Problems nicht korrekt einrasten. Für mich ist das ein Defekt wie ein Aufhängungsbruch. Für den wird man auch nicht bestraft."

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden