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Lotus

Das beständigste Auto im Feld

Romain Grosjean Lotus Formel 1 Mugello Test 2012 Foto: xpb 117 Bilder

In Bahrain zeigte Lotus zum ersten Mal, was das Auto wirklich kann. Doch beeindruckender als der zweite und dritte Platz ist die Ausgeglichenheit des Lotus E20. Er ist überall schnell. Auch in Mugello. Romain Grosjean teilte sich am Mittwoch (2.5.) mit Kamui Kobayashi die Bestzeit.

02.05.2012 Michael Schmidt

Bis jetzt ist die Formel 1 auf sieben unterschiedlichen Strecken gefahren. Jerez, Barcelona und Mugello bei Testfahrten. Melbourne, Sepang, Shanghai und Sakhir im Rennen. Ein Auto landete immer im Spitzenfeld: der Lotus E20. In Mugello fuhr Romain Grosjean mit 1.21,603 Tagesbestzeit. Sieben Stunden später egalisierte Sauber-Pilot Kamui Kobayashi Grosjeans Bestmarke. Allerdings mit weicheren Reifen.

Mark Webber verteilte Komplimente Richtung Enstone: "Wenn man sich alle Rennen und Testfahrten anschaut, dann ist der Lotus das beständigste Auto im Feld." Grosjean pflichtet dem Australier bei: "Unser Auto ist überall gut. Das ist ein beruhigendes Gefühl. Wir wissen, dass wir vorne mitfahren können, egal auf welcher Strecke wir sind." Hätte das Team nicht einige Fehler im Training und mit der Strategie gemacht, wäre das Punktekonto noch voller. Augenblicklich liegt Lotus auf Rang drei in der Konstrukteurs-WM.

Lotus testet ohne Updates

Lotus kam ohne neue Teile nach Mugello. "Wir wollten die beste Kombination dessen, was wir zur Zeit haben, herausfinden", erklärte Grosjean. "An einem GP-Wochenende bist du mit der Zeit und den Reifen limitiert. Bei einem Test kannst du schon mal von einer Spezifikation auf die andere umbauen, auch wenn es dich eineinhalb Stunden kostet. Und du kannst zwei Mal hintereinander mit frischen Reifen rausfahren, um echte Vergleichswerte zu bekommen.“ Also Fortschritt durch besseres Verständnis.

Lotus hat sein großes Facelift schon hinter sich. Es kam in zwei Etappen in China und Bahrain, weil es im ersten Versuch nicht funktioniert hat. Grosjean macht sich keine Sorgen, dass die Konkurrenz sein Team in Barcelona mit einer Technikoffensive überrollt. "Erstens bringen wir auch etwas Neues. Zweitens ist es gar nicht gesagt, ob die Upgrades alle auf Anhieb funktionieren. Wir haben es selbst erlebt."

Räikkönen verzichtet auf Testfahrten

Für den Franzosen mit Wohnsitz Genf kam Kimi Räikkönens Absage gelegen. "Ich brauche jeden Kilometer." Räikkönen wollte ursprünglich den Mugello-Test fahren, um mehr über die Pirelli-Reifen zu lernen, überlegte es sich aber kurzfristig anders, weil er das Gefühl hat, die Reifen schon ganz gut zu verstehen. Sein zweiter Platz in Bahrain gibt ihm Recht.

Die Reifen werden auch in Barcelona die entscheidende Rolle spielen. Wird man auch beim Europa-Auftakt abwägen müssen, Startplätze für frische Reifensätze herzuschenken? Grosjean glaubt nicht: "In Bahrain war es einfach zu überholen. Das wird in Barcelona schwieriger. Deshalb ist eine gute Startposition dort wichtiger."

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