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Lotus

Doppel-DRS-Debüt wird weiter verschoben

Kimi Räikkönen - Lotus - Formel 1 - GP Belgien - Spa-Francorchamps - 31. August 2012 Foto: xpb 84 Bilder

Eigentlich wollte sich Lotus am Freitag testen, ob das Doppel-DRS bereit für den ersten Renneinsatz ist. Doch der Test fiel ins Wasser. Auf feuchter Strecke war die Aktivierung nicht erlaubt. Damit muss das Renndebüt wohl weiter verschoben werden.

31.08.2012 Tobias Grüner

Lotus steht vor einer schwierigen Entscheidung. Will man das neue Doppel-DRS-System im Qualifying und im Rennen einsetzen, auch wenn es nicht genügend Daten darüber gibt? Bis zu einer halben Sekunde soll der Top-Speed-Boost auf einer langen und schnellen Strecke wie Spa im Qualifying bringen, wenn es richtig abgestimmt ist.

Doch bisher hat nur Kimi Räikkönen zwei Trainingssitzungen in Hockenheim und Budapest damit abgespult. Die Ergebnisse der ersten Tests waren so ermutigend, dass Lotus für Spa eigentlich den ersten Renneinsatz angepeilt hat. Erstmals sind beide Autos mit der neuen Technik ausgestattet.

DRS bei nasser Strecke verboten

Im Training am Freitag wollte man eigentlich überprüfen, ob das System auch auf der schnellen Strecke in Spa so reagiert, wie es die Daten versprachen. Doch der mit Spannung erwartete Test fiel aus. Der Regen verhinderte nicht nur, dass beide Fahrer ordentlich Kilometer sammeln konnten. Auf nasser Strecke ist die Aktivierung des DRS-Systems komplett verboten.

Danach rauchten die Köpfe bei den Ingenieuren. Kann man einen Einsatz am Samstag trotzdem riskieren? "Mal schauen, ob wir es an einem Auto oder beiden oder gar nicht einsetzen", erklärte Romain Grosjean zunächst noch zuversichtlich. "Wir brauchen ein bisschen trockene Strecke, um zu sehen, ob es so funktioniert, wie erwartet. Vielleicht lassen wir es einfach im dritten Training drauf und treffen dann eine Entscheidung."

Nach Auskunft von Grosjean sei ein Ausbau des Systems in der Pause zwischen den beiden Sitzungen möglich. "Wir können in der einen Stunde am Vormittag einiges machen. Und wenn wir dann noch ein paar Zweifel haben, können wir immer noch auf die "Normalversion" zurückrüsten. Da müssen die Mechaniker zwar hart arbeiten, aber es sollte möglich sein."

Technikchef bläst weiteren DRS-Test ab

Doch die Ingenieure wollen anscheinend lieber ganz auf Nummer sicher gehen. "Vorsicht ist besser als Nachsicht", erklärte Technikchef James Allison. "Deshalb werden wir das dritte Training mit einem konventionellen Paket angehen, anstatt die komplette geplante Freitagserprobung in die wertvolle letzte Trainingsstunde zu quetschen."

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