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Lotus

Erster Sieg dank Doppel-DRS?

Lotus - Formel 1 - GP Belgien - Spa - 30.8.2012 Foto: Grüner 67 Bilder

Lotus will in Spa erstmals das neue Doppel-DRS im Renneinsatz testen. Gelingt Kimi Räikkönen und Romain Grosjean mit dem Topspeed-Boost endlich der erste Saisonsieg?

30.08.2012 Tobias Grüner

Lotus ist überfällig. Schon acht Mal durften Kimi Räikkönen und Romain Grosjean in diesem Jahr auf dem Podium feiern. Der Sieg blieb den beiden allerdings immer verwehrt. "Es fehlten oft nur Kleinigkeiten, die am Ende den Unterschied gemacht haben", erklärte Grosjean etwas frustriert. "Es hätte oft etwas besser laufen können", fügt Teamkollege Räikkönen an.

Zuletzt in Ungarn stand nur Lewis Hamilton dem ersten Lotus-Sieg im Weg. In Spa soll es nun aber endlich klappen. "Auf dem Papier sieht es ganz gut für uns aus. Aber Siege lassen sich nie voraussagen", warnt Grosjean vor übertriebenem Optimismus. Die kühlen Temperaturen und die harten Reifen sieht der Franzose nicht als Problem. "In Silverstone hatten wir das auch und da lief es gut."

Räikkönen sieht Lotus mit vorne dabei

"Wenn es normal läuft, sollten wir vorne um den Sieg mitkämpfen können. Das war bei den anderen Rennen auch so. Aber wir müssen erst einmal abwarten, was die anderen machen", gab sich der Iceman zuversichtlich. Mit vier Siegen auf der Ardennen-Achterbahn kann sich Räikkönen als Spa-Experte bezeichnen.

Beim fünften Sieg helfen soll auch das neue Doppel-DRS, mit dem die Lotus-Piloten auf den Geraden den Top-Speed erhöhen können. In Hockenheim und Belgien durfte nur Räikkönen das System testen. Jetzt hoffen die Ingenieure, dass es endlich bereit für den Einsatz im Rennen ist. Im Training wird es erstmals auf beiden Autos installiert. "Das wird interessant", blickt Grosjean auf seinen ersten Test mit dem System. "Es könnte eine große Hilfe sein, wenn es so funktioniert, wie wir das erwarten."

Lotus will sich im Quali verbessern

Einen Schritt nach vorne verspricht sich Lotus im Qualifying, da das DRS hier nicht nur auf einer Geraden sondern auf der gesamten Strecke aktiviert werden darf. In dieser Disziplin war das schwarz-goldene Auto bisher nicht besonders stark, was sicher den ein oder anderen Sieg gekostet hat. "Wir haben da einige Fehler gemacht. Ich hoffe, wir haben daraus gelernt", grummelte Kimi am Donnerstag in Spa.

Laut Räikkönen ist ein guter Startplatz in Spa wegen der Überholmöglichkeiten auf der Strecke aber nicht so wichtig wie auf anderen Kursen. "Aber es hilft natürlich immer wenn man in der ersten Kurve weniger Verkehr und mehr freie Strecke vor sich hat."

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