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Lotus feiert Formel 1-Testdebüt in Jerez

Lotus gegen Virgin geht in die erste Runde

Lotus T127 Jerez Foto: xpb 24 Bilder

Nach 15 Jahren Abstinenz hat das traditionsreiche Lotus-Team am Mittwoch (17.2.) in Jerez offiziell den Testbetrieb wieder aufgenommen. Um kurz nach neun Uhr bog Fairuz Fauzy mit dem T127 auf die feuchte Strecke. Großes Ziel im ersten Jahr: vor dem Rivalen Virgin Racing landen.

17.02.2010 Tobias Grüner

Die neue Lotus-Ära kann beginnen. Zum dritten von fünf Wintertests ist der neue Lotus T127 endlich bereit für die Rennstrecke. Dem malaysischen Test- und Ersatzpiloten Fairuz Fauzy wurde die Ehre zuteil, den traditionell grün und gelb lackierten Boliden auf die Jungferfahrt zu führen. Nach dem Verkauf an Proton segelt der ehemals britische Rennstall mittlerweile unter malaysischer Flagge.

Erste Lotus-Ausfahrt ohne Probleme

Wie Teamchef Tony Fernandes kurz darauf mitteilte, liefen die ersten Runden auf der feuchten Strecke von Jerez ohne Probleme. Zunächst verließ Fauzy die Box auf Regenreifen, wechselte aber kurz darauf auf Intermediates. Der Aushilfsfahrer darf dem Auto noch den ganzen Tag die Kinderkrankheiten austreiben, bevor am Donnerstag und Freitag Stammpilot Heikki Kovalainen das Steuer übernimmt. Zum Abschluss am Samstag darf dann auch Jarno Trulli erstmals testen.

Um den verlorenen Boden auf die Konkurrenz aufzuholen, wünscht sich das Team eigentlich trockenes Wetter. Doch darauf muss Lotus genau wie der Rest des Feldes wohl noch etwas warten. Die Meteorologen sagen zumindest noch bis Donnerstagabend Regen voraus. Erst zum Wochenende soll es, wenn auch nicht sonnig, so zumindest trocken werden. Schon in der vergangenen Woche fielen zwei von vier Testtagen ins Wasser.

Lotus muss vor Virgin landen

Das erklärte Ziel von Lotus lautet, das beste der neuen Teams zu werden. Obwohl man erst am 14. September, also drei Monate nach den anderen Neulingen, den Startplatz von der FIA erhalten hat, will die Mannschaft gleich im ersten Jahr durchstarten. Teamchef Tony Fernandes ließ sich sogar zu einer Wette mit Virgin-Boss Richard Branson hinreißen. Da beide Unternehmer auch gleichzeitig eine Airline leiten, muss der Verlierer am Ende des Jahres bei der gegnerische Fluggesellschaft als Stewardess arbeiten. Das Duell kann jetzt endlich beginnen.

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