Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Lotus hofft auf Sonne

Trocken-Angriff auf Ferrari und Mercedes

Romain Grosjean - Lotus - GP Brasilien - 23. November 2013 Foto: xpb 60 Bilder

Lotus wurde im Qualifying von Sao Paulo unter Wert geschlagen. Romain Grosjean und Heikki Kovalainen hatten sich mehr ausgerechnet als nur die Plätze 6 und 11. Im Rennen plant man den großen Vormarsch.

23.11.2013 Tobias Grüner

Rund um Lotus kursierten im Fahrerlager von Sao Paulo viele Gerüchte. Angeblich wurden alle Mitarbeiter informiert, dass die November-Gehälter etwas später ausbezahlt werden. Der angekündigte Investor Quantum scheint sich als Luftblase herauszustellen. Und wenn Pastor Maldonado mit seinen Öl-Millionen nicht andockt, soll sogar das ganze Team in Gefahr sein.

Ähnliche Gerüchte gab es in den vergangenen Wochen auch schon. Doch im Gegensatz zu Sao Paulo stimmte wenigstens die sportliche Leistung auf der Strecke. Nach dem Qualifying zum GP Brasilien sah man allerdings viele lange Gesichter im schwarz-goldenen Lager. Die Plätze 6 und 11 für Romain Grosjean und Heikki Kovalainen waren nicht zufriedenstellend.

Kovalainen findet keine Erklärung

"Ich habe das Maximum aus dem Auto herausgeholt", zuckte Kovalainen mit den Schultern. "Irgendwie war nicht mehr drin. Ich hatte einfach den Speed nicht. Ich möchte nicht nach Ausreden suchen. Die Bedingungen waren in Ordnung. Das Auto ist von der Balance her gut. Aber die Zeit war nicht da."

Der Ersatzmann von Kimi Räikkönen hatte keine Antwort, warum er das Q3 verpasste. "Ich muss mir noch einmal die Daten anschauen. Gestern lief es deutlich besser für uns. Heute war es nicht mehr so gut. Wir haben ein paar Änderungen am Setup vorgenommen. Vielleicht lag es daran."

Grosjean klagt über kalte Reifen

Auch Teamkollege Grosjean suchte nach Erklärungen. Im Q2 war der Franzose noch Schnellster im ganzen Feld. Im Q3 konnte er das Niveau nicht halten. "Wir sind als Erster auf die Intermediate Reifen gegangen. Die Entscheidung war richtig. Wir hätten aber noch ein paar Sekunden warten sollen. Vor der Box wurden die Reifen aus den Heizdecken genommen. Ich hatte leider nicht genug Temperatur in den Gummis."

Obwohl Grosjean die meisten Runden auf den Intermediates drehte, wurde er immer langsamer. "Man bekommt einfach keine Hitze in die Reifen. Die erholen sich nicht mehr." Grosjean sieht auch das Wetter als Grund. "Mit weniger Wasser auf der Piste kommen wir besser zurecht. Dann kühlen die Reifen auch nicht so schnell aus. Wenn alles wie im Q2 gelaufen wäre, hätten wir Rosberg schlagen können."
 
Für den Sonntag hofft Grosjean auf einen Wetterumschwung. "Niemand weiß, was morgen passiert, wenn erstmals die Slicks aufgezogen werden. Das wird interessant. Ich gehe aber davon aus, dass wir schneller als Ferrari und Mercedes sind, wenn es trocken ist.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden