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Lotus hofft auf Super-Team

"Hülkenberg will uns und wir wollen ihn"

Nico Hülkenberg - GP USA 2013 Foto: Sauber 59 Bilder

Die nächsten Wochen entscheiden darüber, wohin der Weg von Lotus geht. Noch immer glaubt das Team, den Teilverkauf an Investor Quantum wie geplant über die Bühne zu bringen. Teamchef Eric Boullier hofft zudem, dass Nico Hülkenberg solange nicht bei der Konkurrenz unterschreibt.

18.11.2013 Tobias Grüner

Im Fahrerlager von Austin gibt es nicht mehr viele, die noch daran glauben, dass die versprochenen Millionen von Quantum irgendwann auf dem Konto von Lotus landen. Zu oft wurde das Geld bereits versprochen. Bis heute ist aber nie etwas angekommen. 270 Millionen Euro soll der Deal über 5 Jahre bringen. Dafür erhält der Investor 35 Prozent des Rennstalls.

Hülkenberg skeptisch in Sachen Quantum

Auch Nico Hülkenberg hat die Hoffnung auf eine Zukunft bei Lotus schon so gut wie aufgegeben. Offenbar konnte ihn auch Quantum-Vertreter Mansoor Ijaz im persönlichen Gespräch nicht davon überzeugen, dass die Probleme bald aus der Welt geschafft sind.

"Er hat mir das gleiche gesagt, wie allen anderen auch", gibt sich Hülkenberg frustriert. Auf die Frage, ob er Ijaz noch vertraue, antwortet der Pilot nur mit einem Schulterzucken. "Die Nummer hat sich schon so lange hingezogen. Ich wurde immer vertröstet. Ich bin da skeptisch."

Bei Lotus hat man den Glauben aber noch nicht verloren. "Wir hoffen, dass wir in Interlagos schon schlauer sind", erklärte Teamchef Eric Boullier. "Das wäre eine tolle Belohnung für das ganze Team. Finanziell wäre die Zukunft damit für mehr als nur die nächsten zwei Jahre gesichert. Dann könnte man auch langfristig planen, dieses Team als Top-Team in der Formel 1 zu etablieren."

Lotus will weiter Hülkenberg

Falls der Deal platzen sollte, wird wohl Pastor Maldonado mit seinen Öl-Millionen aus Venezuela andocken. Boullier macht jedoch keinen Hehl daraus, dass er lieber Hülkenberg verpflichten würde. "Ich denke, er würde gerne zu uns kommen. Und wir hätten ihn auch gerne an Bord. Grosjean und Hülkenberg wäre eines der besten Fahrerduos in der Formel 1 und zugleich auch ein finanziell sehr attraktives."

Boullier befürchtet aber, dass Hülkenberg nicht mehr lange warten will. "Ich habe Verständnis für Nico. Er hat eine schlechte Erfahrung bei Williams gemacht, als er entlassen wurde. Er will nicht noch einmal in die gleiche Situation kommen. Man kann ihm also keinen Vorwurf machen, wenn er woanders zusagt und unterschreibt. Dann haben wir einfach das Timing verpasst."

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