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Schlechter Tag für Lotus

Strafe für Kimi, Brand in der Hospitality

Kimi Räikkönen GP Malaysia 2012 Foto: Lotus 93 Bilder

Nach der Strafe für Heikki Kovalainen in Melbourne muss nun auch Kimi Räikkönen in der Startaufstellung fünf Plätze zurück. Am Lotus von Kimi Räikkönen musste das Getriebe gewechselt werden. Und dann brannte bei Lotus auch noch die Hospitality ab.

24.03.2012 Tobias Grüner

Das Lotus-Team geht mit einem Fehlstart in das Malaysia-Wochenende. Im Freien Training kämpfte Kimi Räikkönen zunächst mit Setup-Problemen. Dann funktionierte die neue Lenkung immer noch nicht wie gewünscht. Und am Nachmittag sorgte auch noch ein KERS-Defekt für größere Reparaturarbeiten in der Box.

Räikkönen mit überhitztem Getriebe

Am Abend kam dann der nächste Tiefschlag für den Iceman. Das Team musste mitteilen, dass man dem Finnen ein neues Getriebe einbauen muss. Bei einem Ausritt ins Gras waren in Melbourne Kühlöffnungen verstopft worden. Die Schaltbox überhitzte und trug nachhaltige Schäden davon. Als Vorsichtsmaßnahme wechselten die Mechaniker das Getriebe.

Laut den FIA-Regeln muss das Bauteil eigentlich fünf Rennen lang halten. Als Konsequenz für den unplanmäßigen Austausch muss Kimi Räikkönen nun in der Startaufstellung fünf Plätze weiter nach hinten. Damit ereilt ihn das gleiche Schicksal wie Landsmann Heikki Kovalainen. Der zweite Formel 1-Finne hatte in Melbourne in der Safety-Car-Phase unerlaubterweise überholt und muss in der Startaufstellung auch fünf Plätze zurück.

Brand in der Lotus-Hospitality

Für Lotus war die Kimi-Versetzung aber noch nicht der letzte Tiefschlag vom Freitag. Nachts um drei Uhr setzte ein defekter Kühlschrank den zweistöckigen Lotus-Pavillon in Brand. Verletzt wurde dabei zwar niemand, die Teamhospitality steht nun aber für den Rest des Wochenendes nicht mehr zur Verfügung.

Die Presse- und Marketingabteilung musste in einen leeren Ersatzcontainer am anderen Ende des Fahrerlagers umziehen - direkt neben Marussia. "Sie haben uns ans andere Ende geschickt, damit wir auch mal sehen, wie es dort ist", kommentierte Mitbesitzer Gerard Lopez den unfreiwilligen Umzug.

Die gesamte Ausrüstung der Medien- und Sponsorbetreuung fiel den Flammen zum Opfer, genau wie ein Ersatzhelm von Räikkönen. Die Overalls der Fahrer konnten gerade noch gerettet werden, mussten aber einer Generalreinigung unterzogen werden.

Auch betroffen vom Brand bei Lotus war auch das Nachbargebäude von Mercedes. Der Silberpfeil-Pavillon musste ebenfalls gesperrt werden. Auf die Ingenieure und das Equipment der Autos hatte das Feuer keinen Einfluss. Die Technikabteilungen der Teams sind in anderen Gebäuden direkt hinter den Boxen untergebracht.

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