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Lotus weiter mit Problemen

Maldonado verteidigt Team-Wechsel

Pastor Maldonado - Lotus - Formel 1 - Test - Bahrain - 21. Februar 2014 Foto: ams 26 Bilder

Pastor Maldonado müsste sich eigentlich schwarz ärgern. Während er nach vielen Problemen nur auf 26 Runden kam, schaffte sein altes Team Williams zum zweiten Mal in Folge eine doppelte Renndistanz. Trotzdem sagt der Venezolaner: "Ich habe die beste Entscheidung meines Lebens getroffen."

21.02.2014 Michael Schmidt

Bei Lotus geht das Schmalspur-Programm weiter. 8 Runden am ersten Testtag, 18 am zweiten, 26 am dritten. Immerhin eine Steigerung. An Tag 3 saß erstmals Pastor Maldonado in seinem neuen Dienstwagen. Der Venezolaner rollte zwei Mal auf der Strecke aus. Mit 1.39,642 Minuten rangierte Maldonado auf Platz 8 und war dabei nicht einmal schnellster Renault-Pilot. Die Trophäe räumte Toro Rosso-Pilot Jean-Eric Vergne ab. Der Franzose fuhr sechs Zehntel schneller.

Kleine Probleme kosten viel Zeit

An einen geregelten Testbetrieb war bei Lotus auch am dritten Tag in Bahrain nicht zu denken. "Komisch. An unserem Filmtag in Jerez lief alles ohne Probleme. Hier in Bahrain sind sie plötzlich da. Viele kleine Sachen, nichts Alarmierendes, aber alles zeitraubend. Wir haben noch nicht die Erfahrung mit der neuen Antriebseinheit, Probleme schnell zu analysieren und zu lösen."
 
Ein paar Kilometer mehr wären nicht schlecht, meinte der Sieger des GP Spanien 2012: "Ich sitze in einem anderen Auto mit einem anderen Motor und einem anderen Fahrverhalten. Es gibt viel zu lernen. Dazu aber muss ich fahren."

Lotus mit angezogener Handbremse

Welche Probleme Lotus in der Garage festhielten, wollte Maldonado nicht sagen. Aber sie hatten nichts mit dem Motor und dem Hybridantrieb zu tun. Trotzdem fahren die Renault-Piloten immer noch mit angezogener Handbremse. Wer sich an die Zielgerade stellt, kann es hören. Wie viel von den 5,3 Sekunden Rückstand auf Lewis Hamiltons Bestzeit darin versteckt sind, ist schwer auszurechnen.
 
Maldonado macht sich jedenfalls keine großen Sorgen: "Ja, uns fehlen vier Testtage. Das ist ein Fakt. Wir hinken hinterher, und es bleiben nur noch fünf Tage Zeit. Ich bin aber nicht nervös, weil ich ein starkes Team hinter mir weiß. Wir müssen jetzt einfach härter arbeiten als die anderen." Und wenn es bis Melbourne nicht reicht? "Dann werden wir später zuschlagen. Die Saison ist lang." Haben wir nicht den gleichen Satz von Daniel Ricciardo gehört?

Hat Maldonado auf das falsche Pferd gesetzt?

Maldonados altes Team Williams legte am dritten Tag von Bahrain 115 Runden zurück. Eine Runde weniger als am Tag zuvor. Keine Angst, mit Lotus auf das falsche Pferd gesetzt zu haben? "Ich habe die beste Entscheidung meines Lebens getroffen. Lotus gehört zu den Top-Teams im Fahrerlager", widerspricht Maldonado.
 
Um die Grundschnelligkeit des Autos macht sich der Südamerikaner keine Sorgen. Er hat sich in den Lotus E22 verliebt, als er ihn zum ersten Mal im Windkanal sah: "Es ist das schönste und aggressivste Auto im Feld. Ein tolles Design, bei dem die Regeln bis ans Limit ausgenutzt wurden."

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