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Lotus-Rückkehrer

Iceman-Comeback einfacher als erwartet

Kimi Räikkönen - Lotus - GP Australien - Melbourne - 15. März 2012 Foto: xpb 93 Bilder

Lotus ist in Melbourne ein Kandidat für eine Überraschung. Die beiden Rückkehrer Kimi Räikkönen und Romain Grosjean stapelten vor ihrer Grand Prix-Rückkehr tief. Punkte sind das Ziel.

15.03.2012 Tobias Grüner

Im Vorjahr konnte Lotus zu Saisonbeginn gleich zwei Überraschungen landen. In Australien fuhr Vitaly Petrov auf das Podium, beim zweiten Rennen gelang Teamkollege Nick Heidfeld das gleiche Kunststück. Beide Fahrer wurden inzwischen getauscht. Den guten Saisonstart würde man im Lotus-Lager natürlich gerne wiederholen.

Lotus-Piloten mit erstem Grand Prix seit zwei Jahren

Im Cockpit sitzen mittlerweile zwei Fahrer, die schon länger keinen Grand Prix mehr bestritten haben. Sowohl Romain Grosjean als auch Kimi Räikkönen sah man zuletzt 2009 in der Königsklasse. Die zwei Jahre Pause wollen sich beide nicht anmerken lassen. "So viel hat sich nicht geändert", behauptete Kimi. "Ich bin etwas älter. Aber die Autos fahren sich immer noch so ähnlich, wie ich es in Erinnerung hatte. Ich hatte mehr Schwierigkeiten erwartet."

Auch Grosjean hat sich schon gut eingelebt. "Ich habe mir die Bedienungsanleitung zum neuen Auto mit nach Hause genommen", grinste der amtierende GP2-Champion. "Ich muss meinem Ingenieur noch einmal danken, dass er sich viel Zeit genommen hat, um mir alles ganz genau zu erklären. Es ist viel zu tun im Cockpit. Auf der Strecke muss ich noch manchmal nachdenken."

Grosjean muss Strecke lernen

Im Gegensatz zu Kimi muss Grosjean auch noch die Strecke lernen. "Die ist nicht so einfach. Ich hoffe, es bleibt trocken vor dem Qualifying." Als Formel 1-Anfänger lässt sich Grosjean nicht gerne titulieren, obwohl seine Erfahrung mit sieben Rennen noch ausbaufähig ist. "Ich bin weder ein Rookie noch ein etablierter Fahrer. Sagen wir einfach, dass es meine erste echte Chance in der Formel 1 ist. Ich bin stolz, hier sein zu dürfen."

Konkrete Erwartungen für das Rennen wollen beide Lotus-Piloten nicht äußern. "Wir hätten beim Testen noch etwas schneller gekonnt", verriet Kimi. "Aber wir wissen natürlich nicht, was die anderen gemacht haben. Das Auto fühlt sich gut an, die Rundenzeiten bei den Tests waren okay. Ob das genug ist, sehen wir im Laufe des Wochenendes und bei den nächsten Rennen. Soweit ist aber alles okay."

Lotus muss aufholen

Grosjean sieht sein Team im Verfolgerfeld. "McLaren und Red Bull sehen sehr gut aus. Dahinter gibt es Fragezeichen. Das wird wohl sehr eng. Wir wollen in der Konstrukteurs-WM nach vorne, also lautet das Ziel, in die Punkte zu fahren. Leider haben wir beim Testen durch das Chassis-Problem etwas Zeit verloren. Da müssen wir jetzt doppelt so schnell arbeiten. Und ich muss so schnell wie möglich lernen."

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