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Lotus setzt Prioritäten

Kein passives DRS mehr 2013

Lotus - Updates - GP England/GP Deutschland Foto: xpb 27 Bilder

Lotus hat angekündigt, in dieser Saison nicht mehr mit dem passiven DRS zu experimentieren. Ganz aufgeben will man den Technik-Trick aber nicht. Momentan haben allerdings andere Projekte Vorrang.

24.09.2013 Tobias Grüner

Von wegen drohende Pleite. Bei Lotus läuft die Technik-Fabrik aktuell auf Hochtouren. In den drei Rennen nach der Sommerpause konnte man am schwarz-goldenen Auto ein Update nach dem anderen erkennen. Kaum ein Flügelchen blieb unangetastet. Parallel wird natürlich auch der 2014er Rennwagen entwickelt.

Langer Radstand kostet siebenstellige Summe

Den größten Aufwand stellte zuletzt der Umbau auf die Version mit langem Radstand zum Rennen in Monza dar. Zehn Zentimeter mehr Platz wurde zwischen den beiden Achsen geschaffen. Solch große Operationen sind zu einem solch späten Zeitpunkt der Saison eher ungewöhnlich. "Das ist ein halbes neues Auto und hat uns eine siebenstellige Summe gekostet", betont Besitzer Gerard Lopez.

Schon im Italien-Training deutete sich das Potenzial des längeren Lotus an. Für den winkligen Stadtkurs in Singapur war die Stretch-Version allerdings nicht geeignet. Ab dem nächsten Rennen in Korea soll sie allerdings regelmäßig zum Einsatz kommen. "Das bringt uns laut Simulation vielleicht 2 bis 4 Zehntel", rechnet Chefingenieur Alan Permane.

"Das ist aber nicht annähernd genug, um Vettel herauszufordern. Da braucht man im Moment wohl eher 2 bis 3 Sekunden. Aber ich hoffe, es gibt uns einen kleinen Boost, um wenigstens Mercedes zu schlagen."

Lotus 2013 nicht mehr mit passivem DRS

Während der lange Radstand also in Korea zurückkehrt, wandert eine andere Technik erst einmal zurück ins Regal. Aktuell plant Lotus nicht mit Einsätzen des passiven DRS. "In dieser Saison werden wir es wohl nicht mehr sehen", kündigt Permane auf Nachfrage von auto motor und sport an.

"Wir geben es aber nicht auf. Es arbeitet aber immer noch nicht perfekt. Und wir wollen aktuell einfach nicht noch mehr Zeit darauf verwenden. Unsere Technik-Abteilung arbeitet mittlerweile mehr oder weniger ausschließlich am Auto für die nächste Saison. Für das aktuelle Modell wird es nur noch kleinere Updates geben. Außerdem werden noch ein paar Technik-Probleme behoben. Wir haben aber am Singapur-Wochenende gesehen, dass die Pace gut ist. Wir wollen uns einfach nicht durch andere Dinge ablenken lassen."

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