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Lotus-Teamchef Eric Boullier

"Kimi ist etwas Besonderes"

Eric Boullier Kimi Räikkönen Lotus 2012 Foto: Lotus 93 Bilder

Eric Boullier hatte in Bahrain gleich doppelt Grund zu feiern. Mit Kimi Räikkönen und Romain Grosjean landeten beide seiner Piloten auf dem Podium Im Interview spricht der Lotus-Teamchef über das Ende der Pechsträhne, den Schlüssel zum Erfolg und seinen Diamanten Kimi Räikkönen.

24.04.2012 Bianca Leppert
Sie haben mit diesem Ergebnis gezeigt, welches Potenzial im Auto steckt. War das ein Befreiungsschlag?

Boullier: Es ist als ob du das Pech abschüttelst. Wenn du hart arbeitest und versuchst, das Team zu organisieren, dann ist das die beste Belohnung, die wir nach Enstone bringen können und die beste für alle Mitarbeiter bei Lotus F1.

Sind Sie enttäuscht, dass es nicht ganz zum Sieg gereicht hat?

Boullier: Wir müssen nicht ehrgeiziger sein, als es sein muss. Wir hatten vielleicht eine Möglichkeit Vettel zu überholen und um den Sieg zu kämpfen, aber da müssen wir eben noch ein bisschen warten.

War der Schlüssel zum Erfolg, dass Kimi Räikkönen seine Reifen im Qualifying gespart hat?

Boullier: Ja. Ein guter Start und dass er von Platz sieben auf zwei vorgefahren ist und sogar mit Vettel kämpfen konnte. Das war definitiv eine gute Strategie.

Wie sehr haben Ihnen die höheren Temperaturen geholfen?

Boullier: Das kommt uns sicherlich entgegen. Unser Auto ist kein Reifenfresser. Mit den wärmeren Temperaturen sind wir näher an unserem Arbeitsfenster der Reifen.

Sie hatten in China ein Update-Paket dabei, aber Probleme damit. In welcher Konfiguration sind Sie gefahren?

Boullier: Wir haben das komplette Update-Paket am Auto, das wir in China schon gefahren sind. Für den Test in Mugello kommen aber noch weitere Neuerungen.

Wie wichtig ist es einen Fahrer wie Kimi Räikkönen im Team zu haben?

Boullier: Er ist Weltmeister. Wenn du Weltmeister bist, bedeutet das, dass du etwas Besonderes bist.

Haben Sie in einem Moment daran gedacht, Romain zu sagen, er soll Kimi vorbeilassen?

Boullier: Sie haben das ganz natürlich gelöst. Die beiden wissen, dass sie fair Rennen fahren sollen und das am Limit.

Wie sehr freut Sie Romains Leistung, der zum ersten Mal auf dem Podium stand?

Boullier: Er ist nur drei oder vier Sekunden hinter Kimi ins Ziel gekommen und fünf oder sechs Sekunden hinter Vettel. Das bedeutet, dass er nun in der Lage ist, gegen diese Fahrer zu kämpfen. Er hat die Schnelligkeit und das Talent, eines Tages selbst Weltmeister zu werden.

Ist der erste Sieg nun bald fällig?

Boullier:  Wenn wir mit beiden Autos in jedem Rennen viele Punkte holen, bin ich glücklich. Wenn wir es schaffen zu gewinnen, würde ich mich natürlich für die ganze Mannschaft freuen. Aber ich will erst die Ziele erreichen, die wir uns gesteckt haben, bevor wir zu viel über einen Sieg nachdenken.

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