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Lotus Technik 2011

Red Bull liefert Getriebe und Hydraulik

Lotus Racing - GP Singapur 2010 Foto: Lotus 61 Bilder

Das Lotus Formel 1-Team wird 2011 seine Getriebe und die Hydraulik von Konkurrent Red Bull beziehen. Beide Rennställe vereinbarten ein längerfristiges Abkommen über die Lieferung von Technikkomponenten.

05.10.2010 Tobias Grüner

Lotus ist bei der Suche nach neuen Technik-Partnern einen Schritt weiter gekommen. Wie der Rennstall am Dienstag (5.10.) bekanntgab, werden die grün-gelben Autos 2011 mit einem Getriebe und der Hydraulik aus der Red Bull-Entwicklung an den Start gehen.

Damit ist sicher, dass Lotus genau wie Red Bull in der kommenden Saison mit Renault-Motoren fahren wird, was vom Team aber immer noch nicht offiziell bestätigt wurde. Erst in der vergangenen Woche hatte Lotus mitgeteilt, dass der alte Vertrag mit Motorenlieferant Cosworth aufgelöst sei. Nun ist auch die Partnerschaft mir Getriebelieferant Xtrac nach nur einer Saison beendet.

Lotus erwartet großen Schritt

Zuletzt war vermutet worden, dass Lotus sein neues Getriebe genau wie den Motor bei Renault bezieht. Der mehrjährige Deal mit Red Bull war somit eine kleine Überraschung. "Das ist ein großer Schritt für uns, sowohl von der technischen Seite als auch für unsere Ambitionen für die kommende Saison und zukünftige Meisterschaften", freute sich Lotus-Technikchef Mike Gascoyne über das Abkommen.

In der aktuellen Saison beklagte das Team immer wieder Probleme mit Getriebe und Hydraulik. Teamchef Tony Fernandes scheute auch nicht vor öffentlicher Kritik an den bisherigen Zuliefern. Der neue Deal mit Red Bull soll den Ärger mit einem Schlag beseitigen. Das neue Getriebe gilt als eines der kompaktesten in der Formel 1. Allerdings ist die Schaltbox auch sehr kompliziert aufgebaut und schwer zu warten.

Vorteil durch Red Bull-Getriebe

Gascoyne ist überzeugt. dass seine Autos mit den neuen Teilen einen Schritt nach vorne machen werden. "Getriebe und Hydraulik sind spielen eine wichtige Rolle bei der Leistung des Autos, nicht nur auf der Strecke sondern auch beim Design. Das gibt unseren Aerodynamikern eine aufregende Basis mit der sie arbeiten können. Der Wegfall des Doppel-Diffusors 2011 erlaubt es, rund um das Getriebe im Heckbereich schmaler zu bauen. Durch den Deal können wir davon besonders profitieren."

Auch bei Red Bull freut man sich über die Partnerschaft. "Die Tatsache, dass Red Bull Technology trotz seiner kurzen Formel 1-Vergangenheit als Lieferant ausgewählt wurde, zeigt wie viel wir seit unserer ersten Saison erreicht haben", kommentierte Red Bull-Teamchef Christian Horner das Abkommen.

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