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Lotus Test-Bilanz Jerez

Fahrer lieben neuen Mercedes-Motor

Pastor Maldonado - Lotus - Formel 1-Test - Jerez - 2. Februar 2015 Foto: Stefan Baldauf 40 Bilder

Obwohl Lotus den ersten Testtag von Jerez verpasste, wertet Technikchef Nick Chester den Ausflug nach Andalusien als Erfolg. Man haben alle Ziele erreicht. Den Vergleich zum Vorgänger bezeichnet der Ingenieur als "Unterschied wie Tag und Nacht".

10.02.2015 Tobias Grüner

Lotus hat das Seuchenjahr 2014 hinter sich. Nach den ersten Proberunden mit dem neuen E23 blickt der Rennstall aus Enstone wieder optimistisch in die Zukunft. Am positiven Gesamteindruck änderte auch die verspätete Fertigstellung des Autos nichts, durch die der erste Testtag in Jerez verloren ging.

Kleine Probleme mit Verkabelung und Software

"Wir sind am Ende sogar noch früher auf die Strecke gekommen, als wir erwartet hatten", gibt sich Technikdirektor Nick Chester erleichtert. "Von Beginn an war das Auto sehr zuverlässig. Die Zusammenarbeit mit Mercedes HPP war brillant. Und auch die Leistung war bereits ordentlich. Alles in allem war es ein guter Test für uns."

Ganz oben auf dem Testplan stand das Ziel, möglichst viele Kilometer abzuspulen und Kinderkrankheiten auszumerzen. Außer ein paar Problemen mit der Verkabelung und der Software sowie einem kleinen Design-Fehler habe man keine großen Korrekturen vornehmen müssen. Auch mit dem Setup konnten die Ingenieure und die Fahrer bereits ein wenig spielen.

Lotus mit ersten Technik-Updates in Barcelona

"Unsere Vorgabe war es, dass das neue Auto deutlich wartungsfreundlicher wird. Das ist gelungen: Wir konnten die Arbeit am Auto massiv vereinfachen. Das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht", so Chester. Nicht nur die Techniker sind zufrieden, auch die Piloten. "Das Feedback war sehr positiv. Das Auto reagiert berechenbarer. Und sie lieben den neuen Motor, mit dem es leichter ist, das Auto am Limit zu bewegen."

Nach der Jungfernfahrt in Jerez soll der neue Lotus E23 in Barcelona richtig auf Herz und Nieren getestet werden. "Da werden wir die Setup-Arbeit intensivieren, um zu verstehen, wie wir das Beste aus dem Auto herausbekommen. Für den nächsten Test haben wir auch neue Update-Teile eingeplant. Und dann stehen auch die ersten Rennsimulationen auf dem Programm, mit denen wir uns auf den Saisonstart in Melbourne vorbereiten."

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