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Lotus testet passives DRS

Grosjean mit Technik-Trick, Kimi ohne

Lotus - GP Deutschland - Nürburgring - 3. Juli 2013 Foto: ams 25 Bilder

Lotus versucht weiter fieberhaft, sein passives DRS zum Funktionieren zu bringen. Nachdem in England noch Kimi Räikkönen mit dem Technik-Trick unterwegs war, wird am Nürburgring Romain Grosjean den ersten Versuch bekommen.

04.07.2013 Tobias Grüner

Lotus ist auf der Suche nach der Wende. Nur 13 Punkte aus den letzten drei Rennen ist zu wenig für ein Team, das mit dem Anspruch in die Saison gestartet ist, um den WM-Titel zu kämpfen. In England war der Speed ordentlich. Doch Pech und eigene Fehler verhinderten ein besseres Ergebnis.
 
Kimi Räikkönen ist immer noch sauer über den Taktik-Fauxpas. Das Team verpasste es, den Finnen in der letzten Safety-Car-Phase zum Reifenwechsel an die Box zu holen. Mit alten Gummis hatte der Iceman im Finale keine Chance gegen die Konkurrenz. "Da hätten wir viele Punkte holen können. So etwas darf nicht passieren."

Romain Grosjean blickte ebenfalls unzufrieden zurück. "Es lief eigentlich ganz gut, bis der Frontflügel gebrochen ist. Danach hatte ich keine Chance mehr." Am Ende zog Lotus das Auto des Franzosen sogar ganz aus dem Rennen. Der Grund für den Schaden ist immer noch unklar. "Vielleicht habe ich ihn bei der Kollision mit Webber am Start vorgeschädigt. Wir werden das im Training genau im Auge behalten."

Grosjean testet als erstes passives DRS

Eine weitere Aufgabe für den Trainingsfreitag am Nürburgring ist der Test des passiven DRS. In Silverstone war nur Kimi Räikkönen mit dem System unterwegs, das die Strömung am Heckflügel ab einer bestimmten Geschwindigkeit automatisch stört, um den Abtrieb zu verringern und den Top-Speed zu erhöhen. "Im Training hat es gut funktioniert. Im Rennen lief es nicht ganz nach unseren Erwartungen", erklärte Räikkönen.

Am Freitag wird erst einmal nur Grosjean mit dem System ins Training gehen. Je nachdem was die Daten sagen, könnte Kimi später noch nachrüsten. Außerdem bekommen beide Autos die neue schlanke Motorabdeckung, die in England nur Grosjean vorbehalten war. Beide Autos sind nun außerdem mit neuen Bremsverkleidungen ausgerüstet, die zuletzt nur Räikkönen im Einsatz hatte.

Neu ist nicht nur die Technik sondern auch die Reifen. Nach dem Problemen in England entschied sich Pirelli, die Gummis am Nürburgring einzusetzen, die schon im Training von Kanada getestet wurden. "Wir hatten damals einen Run mit den Reifen. Das war okay", zuckte Räikkönen mit den Schultern. Teamkollege Grosjean fügt an: "Es scheint kein großer Unterschied zu den anderen Reifen zu sein."

Räikkönen-Zukunft immer noch offen

Ein Thema im Fahrerlager vom Nürburgring war am Donnerstag (4.7.2013) auch die Zukunft von Kimi Räikkönen. Geht er nun zu Red Bull oder nicht? "Das habt ihr doch erst vor vier Tagen gefragt. Da hat sich nicht viel verändert", erklärte der Iceman gewohnt mürrisch. "Ich bin nicht in Eile. Irgendwann werde ich schon wissen, was ich mache. Das kann Tage, Wochen oder noch länger dauern."

Die Nürburgring-Bilanz des Finnen ist übrigens äußerst bescheiden. Bei fünf von acht Starts sah er die Ziellinie nicht. "Es kam immer irgendetwas dazwischen", so Kimi über sein Verhältnis zum Eifelrennen. "So kann es aber nicht für immer weiter gehen. Ich hoffe, mein Glück ändert sich."

In unserer Bildergalerie erklären wir Ihnen noch einmal, wie das passive DRS funktioniert und welche Teams den Technik-Trick bereits getestet haben.

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