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Sorgen bei Lotus und Caterham

Antriebskontingent schrumpft bereits

Pastor Maldonado - Lotus - Formel 1 - GP Australien - 14. März 2014 Foto: xpb 108 Bilder

Caterham und Lotus haben bereits nach dem ersten Trainingstag in Australien die ersten Defekte an den limitierten Antriebselementen zu beklagen. Die unglücklichen Piloten heißten Pastor Maldonado und Marcus Ericsson. Für die Mechaniker bedeutet das eine Nachtschicht.

14.03.2014 Michael Schmidt

Die Regeln sind streng. Jeder Fahrer hat pro Saison fünf Einheiten von der Antriebseinheit zur Verfügung. Und die besteht aus jeweils sechs Komponenten: Motor, Turbolader, die Elektromaschinen MGU-K und MGU-H, Batterie und Steuereinheit.
 
Besagte Elektronikbox ist nicht mehr ein schwarzer Kasten, sondern sie besteht aus bis zu acht Kontrollboxen, die quer über das Auto verteilt sind. Auch hier gilt. Von jedem dieser acht Elemente gibt es nur fünf Kits in einer Saison. Wer die Maximalzahl überschreitet, muss je nach Schwere des Vergehens zwischen fünf und zehn Startplätze zurück.

Lotus und Caterham ersetzen Batterien und Steuergeräte

Diese Saison ist gerade einen Tag alt, und Lotus und Caterham sind schon bei der zweiten Garnitur Batterie und Steuergerät angelangt. In den Autos von Pastor Maldonado und Marcus Ericssson mussten die Batterien gewechselt werden. Im Caterham von Ericsson war zusätzlich eines der acht Steuergeräte fällig, bei Maldonado zwei. Als Grund wurde ein Defekt im Kabelbaum geortet.
 
Auf beide Teams kommt in der Nacht viel Arbeit zu. Beobachter schätzen, dass Caterham und Lotus in der Nacht von Freitag auf Samstag erstmals die Sperrstunde brechen werden. Sie beginnt um 5 Uhr morgens und hört um 11 Uhr vormittags auf. Jedes Team hat nur sechs dieser Joker im Jahr zur Verfügung.

Motortausch bei Kobayashi, Getriebepech bei Grosjean

Die Teamkollegen von Ericsson und Maldonado hatten Glück, obwohl auch sie kaum zum Fahren kamen. Bei Kamui Kobayashi wurde rechtzeitig ein Benzinleck entdeckt. Der Motortausch fand wie bei Hamilton vor dem ersten Training statt, zählt also nicht. Romain Grosjean schaute im Vormittagstraining wegen eines Getriebeschadens zu. Am Nachmittag stotterte der Franzose zwölf Runden ab, bevor er seinen Lotus im Kiesbett versenkte.

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