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Luca Badoer

"Hoffe, Kimi nahe zu kommen"

Luca Badoer Foto: Ferrari 60 Bilder

Nach dem unglücklichen Auftakt in Valencia ist Spa schon die letzte Chance für Luca Badoer, Ferrari von seinen Qualitäten zu überzeugen. In Belgien soll alles besser werden, wofür auch einige Dinge sprechen.

28.08.2009 Tobias Grüner

Luca Badoer wirkt immer noch etwas unbeholfen, wenn im Ferrari-Motorhome die Fragen der internationalen Jounalisten auf ihn einprasseln. Nach dem misslungenen Ferrari-Debüt in Valencia kam zuletzt vor allem in Italien harrsche Kritik auf. In vielen Szenen machte Badoer keine besonders glückliche Figur. Außerdem fehlte dem Italiener einfach der Speed. Nun muss er fürchten, schon in Monza ausgewechselt zu werden.

"Für Spa erwarten wir von ihm eine Steigerung", erklärte Teamchef Stefano Domenicali. Und auch der Pilot weiß, was die Stunde geschlagen hat. "Ich werde auf jeden Fall eine bessere Leistung abliefern. Schon am Ende des Rennens in Valencia habe ich mich viel wohler im Auto gefühlt. Ich bekomme nun bessere Rückmeldung über das Fahrverhalten."

Ganz andere Voraussetzungen für Badoer

Für eine Leistungssteigerung spricht auch die Tatsache, dass Badoer die Strecke in Spa schon von Testfahrten kennt. In Valencia war noch alles neu für den Aushilfsmann. "Das sind ganz andere Voraussetzungen", gibt sich Badoer zuversichtlich. Außerdem wisse er jetzt, welche Abstimmung seinem Fahrstil entgegenkommt.

Lagen im Qualifying zuletzt noch 2,6 Sekunden zwischen den beiden Ferrari, soll sich der Abstand nun in engeren Grenzen halten. "Ich hoffe, dass ich Kimi Räikkönen nahe kommen kann." Das erste Training war dabei noch kein guter Anhaltspunkt. Durch den Regen waren die Zeiten nur schwer zu vergleichen. In der kurzen Trockenphase zu Beginn fuhr Badoer 2,1 Sekunden hinter seinem Teamkollegen. Mit Sebastien Grosjean will sich der Ferrari-Pilot dagegen nicht vergleichen lassen. "Er hat eine komplette Saison in der GP2 gefahren. Das kann man einfach nicht mit meiner Situation vergleichen." Badoer hatte zuletzt vor knapp zehn Jahren ein Formel 1-Rennen bestritten.

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