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Luca di Montezemolo

Ferrari fordert Sparkurs in der Formel 1

Montezemolo Ferrari Mondiali 2011 Mugello Foto: Ferrari 54 Bilder

Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo hat die Formel-1-Verantwortlichen dringlich zum Sparen aufgefordert. Dabei hätte man von dem Italiener eigentlich als Letztem ein Plädoyer über Kostensenkungen in der Formel 1 erwartet.

13.06.2012 Tobias Grüner

Jahrelang war Ferrari der Krösus in der Formel 1. Die Italiener hatten die höchsten Entwicklungsbudgets und bezahlten die höchsten Gagen. Doch damit ist mittlerweile Schluss. In Zeiten von Ressourcen-Beschränkungen und Testverboten liegt die Scuderia nicht mehr an der Spitze der Ausgabentabelle. Die hat mittlerweile Red Bull übernommen.

Montezemolo fordert dringend Kostensenkungen

Für Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo wird in der Formel 1 aber immer noch längst nicht genug getan, um Geld zu sparen. Beim Blick auf das neue Concorde Agreement, über das gerade verhandelt wird, fordert das Konzernoberhaupt Kostensenkungen. "Die weltweite wirtschaftliche Situation ist ernst und die Formel 1-Welt darf das nicht ignorieren", ließ der Präsident über die hauseigene Webseite mitteilen.

"Wir können nicht noch mehr Zeit verlieren. Wir müssen das Kostenthema dringend und mit Nachdruck angehen. Ferrari stimmt mit der FIA überein, dass hier drastische Maßnahmen notwendig sind. Wir sind überzeugt und haben das auch immer gesagt, dass die Teams und die Rechteinhaber mit dem Weltverband zusammenarbeiten müssen."

"Wir dürfen uns nicht länger in sterilen Diskussionen mit Ingenieuren verheddern, die normalerweise nur dazu da sind, die Interessen des einen oder anderen zu verteidigen. Die Probleme müssen an der höchsten Stelle angegangen werden - ohne weitere Verzögerungen."

Kundenauto-Idee vom Tisch

Ein Ferrari-Vorschlag zum Thema Kostensenkungen wurde zuletzt aber bereits abgeschmettert. Montezemolos Lieblingsthema "Kundenautos" ist endgültig vom Tisch. Ferrari und Red Bull hatten vergeblich versucht, sie dem Rest der Formel 1-Teams schmackhaft zu machen.

Nach ihrem Plan hätten Ferrari, Red Bull, McLaren, Mercedes, Lotus und Williams die Autos gebaut. Der Rest wäre bei diesen sechs Herstellern shoppen gegangen. Teams wie Sauber oder Force India protestierten. Wer wollte ihnen verbieten, Autos zu bauen? Einige Teams drohten sogar mit dem Gang vor ein EU-Gericht.

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