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Luca di Montezemolo

"Schumacher ist kein Mitglied des Teams"

Luca di Montezemolo Foto: Ferrari

Nach Teamchef Stefano Domenicali scheint auch Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo mit einem Abschied von Michael Schumacher zu rechnen. "Man kann nicht mit uns und einem Konkurrenten gleichzeitig arbeiten", erklärte der Italiener.

15.12.2009 Tobias Grüner

Viel steht dem sensationellen Comeback von Michael Schumacher beim neuen Mercedes-Werksteam nicht mehr im Weg. Auch von Ferrari werden dem Deutschen keine Steine in den Weg gelegt. Allerdings machte Präsident Luca di Montezemolo in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters deutlich, dass im Fall eines Wechsels zu den Silberpfeilen alle Brücken zu seinem ehemaligen Team abgebrochen werden müssen.

Schumacher muss sich entscheiden

"Wenn er einen anderen Weg einschlägt, würde unser Abkommen natürlich seine Gültigkeit verlieren: Man kann nicht mit uns und einem Konkurrenten zur gleichen Zeit arbeiten", erklärte der Ferrari-Boss mit aller Deutlichkeit. Erst Mitte September hatte Schumacher per Handschlag seinen Berater-Vertrag bei der Scuderia verlängert. Der Rekordchampion sollte eigentlich weiter dabei helfen, die Sportwagen aus Maranello für den Einsatz auf der Straße abzustimmen.

Nun aber scheint sich bei Mercedes eine Gelegenheit zu bieten, die der siebenfache Weltmeister nicht ausschlagen kann. Er will allerdings nicht im Streit mit seinem alten Arbeitgeber gehen. Wie auto motor und sport berichtete will sich der Deutsche noch in dieser Woche mit Montezemolo unterhalten, um seine Absichten zu erklären.

Trennung nach 14 Jahren mit Ferrari?

"Noch habe ich nicht mit ihm gesprochen, deshalb kann ich noch nichts über seine Zukunft sagen", erläuterte der Präsident den aktuellen Stand der Dinge. "Er ist ein enger Freund, aber er ist kein Mitglied unseres Teams." Zum Ende der Woche hat Montezemolo eine Reihe Medienvertreter nach Maranello geladen. Vielleicht wird er dann schon etwas mehr wissen.

An Ferrari wird das Schumacher-Comeback also nicht scheitern. Die letzte Hürde für den 40-Jährigen liegt dann in der medizinischen Abschlussuntersuchung, in der Schumi beweisen muss, dass sein bei einem Motorradunfall lädierter Nacken die Belastungen einer Formel 1-Saison aushält. Dazu wird der Deutsche in den nächsten Tagen in die Sportklinik Bad Nauheim reisen und sich von seinem Arzt Dr. Peil ausgiebig testen lassen.

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