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Lügen-Affäre um Lewis Hamilton

FIA-Entscheidung am 29. April

Charlie Whiting Foto: dpa 30 Bilder

FIA-Renndirektor Charlie Whiting geht davon aus, dass Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton auch seine zweite Aussage in der Lügenaffäre nicht aus eigenem Antrieb gemacht hat.

14.04.2009

"Ich würde sagen, er hat nur das getan, was er gesagt bekommen hat", erklärte Whiting dem Fachmagazin "Autosport". Die Tatsache, dass der McLaren- Mercedes-Pilot in Sepang zu ihm gekommen sei und sich entschuldigt habe, fasse es ziemlich gut zusammen, meinte Whiting. "Er kam zu mir und wollte privat mit mir sprechen", so der Rennchef des Internationalen Automobilverbandes FIA.

Hamilton und Ryan wollten ablenken

Bei der zweiten Anhörung am 2. April habe er Hamilton daran erinnert, dass er ihn in Melbourne zweimal gefragt hatte, ob er Toyota-Pilot Jarno Trulli in der Safety-Car-Phase zum Saisonauftakt bewusst überholen ließ. "Lewis hatte darauf nicht wirklich eine Antwort", meinte Whiting. Hamilton und der mittlerweile entlassene McLaren-Sportdirektor Dave Ryan hätten mit aller Kraft versucht, vom eigentlichen Thema abzulenken und die Kommissare auf etwas anderes zu bringen. "Das ist zumindest der Eindruck, den ich hatte", schilderte Whiting.
 
Hamilton hatte ebenso wie Ryan bei einer Anhörung nach dem Großen Preis von Australien und vier Tage später vor dem Grand Prix von Malaysia die Rennkommissare in die Irre geführt.

Hamilton drohen FIA-Sanktionen

Obwohl es entsprechende Funkmitschnitte gab, blieben beide dabei, dass es während der Safety-Car-Phase beim Auftakt in Australien keine Anweisung gegeben habe, dass Hamilton Trulli überholen lassen sollte. Der Italiener war für sein Manöver zuerst mit einer 25-Sekunden-Zeitstrafe belegt worden und hatte Rang drei an Hamilton verloren. Letztlich aber nahmen die Rennkommissare Hamilton aus der Wertung.

Der Fall wird am 29. April bei einer außerordentlichen Sitzung durch den FIA-Weltrat behandelt. Dabei drohen Hamilton weitere Sanktionen.

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