Die Formel 1 ist nahe am Wasser gebaut. Gleich drei Mal düsen die schnellen Autos an teuren Yachten vorbei. Nach dem Vorbild der Traditionsstrecke in Monte Carlo wurden auch die Pisten in Valencia und Abu Dhabi im direkten Umfeld der Luxusyachten angelegt. So kann die High Society gemütlich auf dem Seeweg anreisen und das Rennen stilecht vom Oberdeck verfolgen.
Schon in Monte Carlo haben wir Ihnen einen Eindruck vom verrückten Treiben auf dem Wasser gegeben. Nach der positiven Resonanz haben wir uns auch im Yachthafen von Valencia umgesehen. Generell muss sich die spanische Mittelmeer-Metropole nicht hinter dem Fürstentum an der Cote D’Azur verstecken.
Americas Cup hinterlässt Spuren im Yachthafen
In den letzten Jahren wurde der früher vorrangig für den Warenverkehr ausgelegte Hafen komplett umgebaut, um dem traditionsreichen Americas Cup eine glanzvolle Bühne zu bereiten. Noch immer bilden die großen Hangars der Segelteams eine beeindruckende Kulisse für das Spektakel auf der Rennstrecke.
Leider kann das Schauspiel im Wasser nicht ganz mithalten. Die Yachten der Superreichen sind ohne Frage beeindruckend, mit der Ansammlung an Superyachten in Monte Carlo kann Valencia aber weder in puncto Qualität noch Quantität konkurrieren.
Mallya lässt "Force India" zuhause
Einige Highlights konnten wir dennoch für Sie ablichten. Die "Indian Empress" von Force India-Besitzer Vijay Mallya gehört mit einer Länge von 95 Metern zu den 50 größten Privatyachten auf den Weltmeeren. Wie schon in Monte Carlo ließ es sich der indische Milliardär nicht nehmen, sein Spielzeug auch in Valencia vorzustellen. Sein Beiboot, die "nur" 50 Meter lange "Force India", ließ Mallya dieses Mal allerdings zuhause.
Was sonst noch so alles in Valencia auf dem Wasser los ist, sehen Sie in unserer kleinen Fotogalerie aus dem Hafen von Valencia.





