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Magnussen mit nächstem 100-Plus-Tag

"Fühle mich bereit für Melbourne"

Kevin Magnussen - Renault - Barcelona - Formel 1-Test - 1. März 2016 Foto: Stefan Baldauf 35 Bilder

Seit Kevin Magnussen den Renault R.S. 16 am dritten Testtag übernommen hat, schafft das Auto täglich über 100 Runden. Deshalb sieht sich der Däne für Melbourne bereits gerüstet, Renault aber noch knapp außerhalb der Top 10.

01.03.2016 Andreas Haupt

Zehn Minuten vor Schluss stellte Kevin Magnussen seinen schwarzen Renault R.S. 16 auf dem Circuit de Catalunya-Barcelona ab. Es war ein planmäßiger Stopp. Die Ingenieure ließen dem V6-Turbo das Benzin ausgehen. Alles aus Routine, um zu prüfen, ob die Messsensoren die richtigen Daten ausspucken.

Magnussen mit deutlich mehr Runden als Teamkollege Palmer

Bis dahin hatte der 23-Jährige 119 Runden gedreht. Seit Magnussen am Steuer des R.S. 16 sitzt, macht der Rennwagen kaum mehr Zicken. Am dritten Testtag schaffte der ehemalige McLaren-Einsatzfahrer 111 Umläufe, danach 153 Bahnen. Das macht in Summe mit dem heutigen Dienstag 383 Stück oder 1.782,865 Kilometer. Zum Vergleich: Teamkollege Jolyon Palmer war an den ersten beiden Testtagen vom Pech verfolgt und erreicht nur 79 Runden.

Magnussen sieht sich angesichts seiner 5,8 Renndistanzen schon jetzt für den Saisonstart in Melbourne gerüstet. "Klar willst du immer mehr Runden. Aber ich fühle mich bereit", meint der Däne. "Für mich war es so unglaublich wichtig, so viele Runden zu schaffen, nachdem ich für so lange Zeit nicht im Auto gesessen hatte. Ich fühle mich sehr komfortabel mit meiner Situation“, sprudelte es aus Magnussen heraus.

2015 saß er bei McLaren ein ganzes Jahr auf der Ersatzbank und kam nur in Australien für den verletzten Fernando Alonso zum Einsatz. Im Training schmiss er sein Auto weg, das Rennen konnte er aufgrund eines technischen Defekts erst gar nicht aufnehmen.

Kevin Magnussen - Renault - Barcelona - Formel 1-Test - 1. März 2016Foto: Stefan Baldauf
Kevin Magnussen schaffte am Dienstag 119 Runden.

Neuer Frontflügel im Anflug

In der Zeitentabelle reihte sich Magnussen am fünften Testtag im Hinterfeld auf der zehnten Position ein. Seine beste Rundenzeit markierte er in 1:25.760 Minuten. Auf schnelle Runs legte es Magnussen nicht an. Stattdessen spulte er vermehrt Dauerläufe ab. "Morgen werden wir uns mehr auf das Setup konzentrieren. Vor allem auf das fürs Qualifying", erklärt Magnussen sein Programm für seinen finalen Testtag in Barcelona. Nach ihm darf noch für zwei Tage Palmer den Renault steuern. "Wir haben noch viele Sachen auszuprobieren. Es trifft hoffentlich noch ein neuer Frontflügel ein, den Jolyon dann ausprobieren kann", hofft Magnussen.

Seinen Rennwagen sieht er knapp außerhalb der Top 10. "Wir befinden uns im Kampf rund um die Punkte. Vielleicht gerade außerhalb der Zähler. Wenn wir in Melbourne beide Autos in die Punkte kriegen würden, wäre das schon ein richtig gutes Wochenende." Was dem Renault R.S. noch fehle: "Mehr Power und Abtrieb. Das wünscht sich jeder Rennfahrer."

Das Mittelfeld wirkt wie im letzten Jahr sehr umkämpft. Magnussen hatte am Dienstag bei einem Longrun Zeit, das Heck einen Konkurrenten zu studieren. "Es war gut, ein paar Runden hinter Verstappen gewesen zu sein. So konnte ich erfahren, wie sich das Auto in der dreckigen Luft verhält. Ich weiß aber nicht, welche Motoreinstellung er gefahren ist. Auf der Geraden habe ich ihn eingeholt, weil er DRS zunächst nicht benutzt hatte. Als ich aber zum Überholen ausholen wollte, hat er es aktiviert, damit ich es nicht schaffe."

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