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Malaysia-Hitze schuld?

Autos langsamer als im Vorjahr

Nico Rosberg - GP Malaysia 2015 Foto: Daniel Reinhard 79 Bilder

Bei den Testfahrten und beim Saisonauftakt in Melbourne waren die 2015er Autos um zwei Sekunden schneller als im Vorjahr. Zu aller Überraschung kehrte sich der Trend in Malaysia um. Experten machten die große Hitze dafür verantwortlich.

01.04.2015 Michael Schmidt

Nachdem die neuen Formel 1-Autos in Melbourne im Schnitt um zwei Sekunden schneller waren als 2014 und damit die Resultate der Wintertestfahrten bestätigten, verzeichnete Malaysia im Training einen überraschenden Rückschritt. Trotz mehr Power, mehr Abtrieb und besserer Reifen. Nico Rosberg erzielte im Q2 mit 1.39,377 Minuten die schnellste Trockenzeit. Der Bestwert aus dem Vorjahr stand bei 1.39,008 Minuten.

Im Rennen rehabilitierten sich die neuen Autos. Rosberg unterbot die schnellste Rennrunde des Vorjahres von 1.43,066 Minuten um eine Sekunde. Der Mercedes-Pilot schaffte in Runde 43 eine Zeit von 1.42,062 Minuten. In 17 Ausgaben des GP Malaysia ist das allerdings der zweitlangsamste Wert.

Asphalttemperatur in Malaysia steigt von 48 auf 62 Grad

Für die im Training enttäuschenden Rundenzeiten gab es keine vernünftige Erklärung. Vielleicht die exorbitanten Asphalttemperaturen von bis zu 62 Grad. Im letzten Jahr lag der Höchstwert bei 48 Grad. "Die Strecke ist wahnsinnig rutschig", klagte Rosberg.

Der Kurs wurde vom ersten Training bis zur Qualifikation auch kaum schneller. Rosberg legte am Freitagmorgen bereits eine Zeit von 1.40,124 Minuten auf die Bahn. Nur acht Zehntel langsamer als seine schnellste Runde überhaupt. Verdacht aus dem Pirelli-Lager: "Die hohen Temperaturen und die Angst der Motorenhersteller um ihre Triebwerke sind schuld."

Mercedes-Strategiechef James Vowles ging bei seiner Analyse mehr in die Tiefe. "Im Q1 hat keiner die aggressivste Motoreinstellung ausgepackt. Und im Q2 sind praktisch alle im Verkehr gesteckt, weil jeder vor dem großen Regen noch eine Runde schaffen wollte. Hätte es ein Q3 auf trockener Strecke gegeben, wären wir schneller gefahren. Wegen der Hitze aber nicht viel. Das kostet einfach Rundenzeit. Wir haben vor ein paar Jahren mal das gleiche in Brasilien erlebt."

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