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Punktekandidaten in Malaysia

Hoffnung bei Lotus, Jammer bei Ferrari

Felipe Massa - Ferrari - GP Malaysia - 24. März 2012 Foto: xpb 91 Bilder

Lotus kann die Top-Teams ärgern. Kimi Räikkönen sah sogar die Pole Position in Reichweite. Ferrari brachte ein Auto ins Top Ten-Finale. Fernando Alonso notierte eine leichte Steigerung, ist aber immer noch kein Podestkandidat.

24.03.2012 Michael Schmidt

In Q2 lag Kimi Räikkönen an der Spitze. Nach dem Q3 war er mit 0,242 Sekunden Rückstand auf die Trainingsbestzeit Fünfter. Am Sonntag startet er wegen seiner Getriebe-Strafe von Platz zehn. Der Finne war jedoch überzeugt, dass er auf der Strecke, die ihm 2003 seinen ersten Grand Prix-Sieg brachte, auf die Pole Position hätte fahren können. "Ich kam ein bisschen quer aus Kurve neun raus. Das hat mich zusammen mit ein paar anderen kleinen Fehlern einige Zehntel gekostet."

Teamkollege Romain Grosjean landete auf Rang sieben, aus dem am Sonntag wegen der Strafversetzung seines Teamkollegen ein sechster wird. "Mir fehlen vier Zehntel auf die Bestzeit. Zwei davon habe ich in den ersten zwei Kurven verloren. Der Rest der Runde fühlte sich gut an."

Grosjean will sich an Vettel orientieren

Grosjean will am Sonntag endlich seine ersten WM-Punkte sammeln. "Das Hauptkriterium wird der Reifenverschleiß sein. Jeder hat versucht, sich so viele Sätze wie möglich zu sparen. Ich habe noch zwei frische Sätze harte Reifen in der Hinterhand. Wenn Vettel mit seiner Taktik Recht behält, dann werden wir ab dem zweiten Turn auf diesen Reifentyp umschwenken."

Auch beim Fahrzeugsetup gelang dem Franzosen der richtige Griff. "Wir haben spekuliert, dass es wärmer wird und haben das Auto mehr auf Untersteuern eingestellt. Das hat sich in der Qualifikation bewährt und wird sich auch im Rennen auszahlen."

Mehr als Platz neun ging für Alonso nicht

Während die Lotus-Piloten von Podiumsplätzen träumen dürfen, ist für Ferrari schon ein Punktegewinn ein Erfolg. Fernando Alonso wertete den Sprung ins Top Ten-Finale als Zeichen der Besserung. "Im Q2 war es wieder knapp. Das Ziel im Q3 hieß Perez schlagen. Das haben wir geschafft. Mehr ging nicht. Ich hatte zwar ein kleines KERS-Problem, aber das hat mich keine Plätze gekostet."

Auch Felipe Massa konnte sich im neuen Chassis steigern. Als Zwölfter verpasste der Brasilianer die letzte K.O.-Runde um drei Zehntel. "Felipe hat nach einem schwierigen Freitagstraining den Spieß umgedreht", lobte Alonso. "Das war eine starke Leistung, weil ihm jegliche Referenz fehlte."

Bei Ferrari freut man sich derzeit schon über kleine Dinge. "Das Auto war hier besser als in Melbourne", stellte Alonso fest. "Wir haben am Freitag ein paar neue Teile probiert, und einige davon haben sich positiv ausgewirkt. In Melbourne lagen wir eine Sekunde zurück. Hier waren es nur noch sechseinhalb Zehntel. Wir bewegen uns in die richtige Richtung."

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