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Maldonado mit zwei Bestzeiten

"Das beste sind die vielen Runden"

Pastor Maldonado - Lotus - Formel 1-Test - Barcelona - 21. Februar 2015 Foto: xpb 25 Bilder

Pastor Maldonado schwingt sich zum Bestzeiten-Jäger auf. Der Venezolaner führte am ersten und dritten Testtag von Barcelona die Reihenfolge an. Doch viel wichtiger sind seiner Meinung nach die vielen Runden, die er zum Fahren kam. Am Donnerstag 69, am Samstag 104.

22.02.2015 Michael Schmidt

Was für ein Unterschied zum Vorjahr. Da konkurrierte Lotus mit Red Bull um den Titel der längsten Standzeiten im Testwinter. Und die schwarzen Autos standen auch in der Zeitentabelle am hinteren Ende. Zwölf Monate später hat Pastor Maldonado zwei Mal Bestzeit markiert. Und ist an zwei Tagen 173 Runden gefahren. "Das zählt viel mehr als der erste Platz", betont der Lotus-Pilot. "Die Ingenieure haben einen tollen Job geleistet. Das Auto ist viel zuverlässiger als im letzten Jahr. Und dadurch lernen wir viel mehr über die Reifen und das Setup."

Maldonado erzielte die Zeit von 1.24,348 Minuten mit den extraweichen Reifen. Er war damit um 0,391 Sekunden schneller als Max Verstappen, der ebenfalls Pirellis Superkleber aufgezogen hatte. "Ich bin die Zeit am Nachmittag gefahren. Da war die Strecke klar schlechter als am Vormittag. Auch weil ein ziemlich böiger Wind aufkam."

Supersoft-Reifen nicht für Barcelona geeignet

Die Supersoft-Reifen waren nach Ansicht von Maldonado ein viel kleinerer Vorteil als es den Anschein hat. Zwischen vier und sechs Zehntel zum nächsten Reifentyp soll der Unterschied betragen.

"Die Supersofts sind für Barcelona viel zu weich. Noch vor Ende der Runde brechen sie hinten ein. Wir sind sie nur gefahren, um herauszufinden wie sich das Auto auf den unterschiedlichen Mischungen anfühlt. Die Bestzeit bedeutet deshalb nicht viel. Meine Zeit von 1.24,9 Minuten mit den Soft-Reifen ist viel höher einzuschätzen."

Das Zwischenfazit von Maldonado fiel positiv aus: "Wir haben ein gutes Auto. Das ganze Potenzial haben wir noch gar nicht gesehen. Vergleiche mit dem Vorjahr bringen nichts. Das alte Auto war so viel schlechter, dass sich jetzt alles anders anfühlt. Mir fällt es deshalb schwer zu beurteilen, welche Rolle die neuen Hinterreifen von Pirelli spielen. Sogar auf der Geraden sind wir jetzt richtig schnell. 2014 waren wir die Langsamsten."

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