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Manor hat Schraube locker

Wehrlein unter Wert geschlagen

Pascal Wehrlein - GP Belgien 2016 Foto: sutton-images.com 65 Bilder

Pascal Wehrlein hat das erste Qualifying-Duell gegen Esteban Ocon locker gewonnen. Trotzdem konnte sich der Manor-Pilot anschließend nicht so sehr freuen. Es war mehr drin als nur Startplatz 16. Doch dem Deutschen gingen die Reifen aus.

27.08.2016 Tobias Grüner

Die Highspeed-Strecke ist wie gemalt für Manor. Die Geraden sind lang. Das verlangte Abtriebslevel niedrig. Das spielt dem Auto von Pascal Wehrlein eigentlich in die Karten. In den Freien Trainings hinterließ der Worndorfer einen guten Eindruck. Es sah so aus, als könne er in die Nähe der Top Ten-Plätze fahren. Doch dann wurde es nur Platz 16.

Manor ordert zu wenig Supersoft-Sätze

„Im Q2 war bei meinem ersten Run ein Rad locker. Und frische Reifen hatten wir auch nicht mehr“, erklärte der Deutsche die schwache Zeit in der zweiten Quali-Runde. Mit seiner Leistung aus dem ersten Abschnitt hätte es immerhin für Platz 13 gereicht.

Manor hatte vor dem Wochenende nur 5 Sätze Supersofts geordert. Davon kamen 2 schon im Freien Training zum Einsatz. 2 wurden im Q1 verfeuert. Und einen müssen sich alle Teams für einen möglichen Einsatz im Q3 aufheben.

Wehrlein hofft, dass er mit dem guten Top-Speed des Manors im Rennen noch ein paar Positionen gutmachen kann. Der Schwabe spekuliert insgeheim auf WM-Punkte. „Es stehen einige Autos vor uns die eigentlich langsamer sind. Es wird wohl darauf ankommen, wie es mit dem Reifenverschleiß und der Strategie aussieht. Normalerweise sind wir im Reifenschonen nicht so gut wie die anderen.“

Beinahe-Crash mit Gutierrez

Eine Position bekommt Wehrlein immerhin schon vor dem Start geschenkt. Esteban Gutierrez wurde von den FIA Stewards 5 Plätze zurück versetzt, nachdem er Wehrlein im dritten Training zu einem haarigen Ausweichmanöver zwang.

„Er ist auf der langen Geraden mitten auf der Ideallinie sehr langsam herumgerollt. Das war eine große Überraschung. Ich kam mit mindestens 100 km/h Überschuss an. Ich dachte, er bleibt auf der rechten Seite. Also wollte ich links vorbei. Doch dann hat er die Richtung gewechselt. Um einen Crash zu vermeiden musste ich dann durch die Wiese. Das war ziemlich haarig. Ich hätte dabei leicht die Kontrolle verlieren können.“

Wir haben darüber bei den Stewards gesprochen. Er ist ein netter Kerl. Das war eine unglückliche Situation. Aber solche Fehler sollten eigentlich nicht passieren. Das kann man ja leicht verhindern. Ich bin aber nicht sauer. Er hat sich entschuldigt. Damit ist die Sache abgehakt.„

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