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Manor Marussia besteht Crashtest

Alles bereit für Melbourne-Comeback

Jules Bianchi - Marussia - Formel 1 - GP Ungarn - 25. Juli 2014 Foto: xpb 40 Bilder

Manor Marussia hat am Donnerstag (5.3.2015) die letzten notwendigen FIA-Crashtests bestanden. Damit steht einem Einsatz beim Saisonauftakt in Australien nichts mehr im Weg.

05.03.2015 Tobias Grüner

Gute Nachricht vom totgesagten Marussia-Team. Unter dem Namen Manor Marussia F1 Team wird der Rennstall auch 2015 in der Formel 1 antreten. Mit dem umgebauten 2014er Modell hat das Team kurz vor dem Abflug nach Melbourne die letzten notwendigen Crashtests bestanden. Damit sind alle wichtigen Hürden bewältigt.

Einen Tag vor den Crashtests hatte der Rennstall erstmals offiziell Angaben zur neuen Teamstruktur gemacht. Justin King, Ex Geschäftsführer der englischen Supermarktkette Sainsburys, wird neuer Interims-Teamchef. Graeme Lowdon bleibt wie bisher als Sportdirektor an Bord. Er soll dafür sorgen, dass das Team in den nächsten Wochen wieder auf die gewohnte Stärke von 175 Angestellten kommt.

Investor Fitzpatrick rettet Manor Marussia

Der wichtigste Mann im umgekrempelten Rennstall heißt allerdings Stephen Fitzpatrick. Der Boss der Energie-Firma Ovo ist der lange geheim gehaltene Investor, der die rettenden Millionen eingebracht hat. Ohne Fitzpatrick hätte es das Comeback wohl nicht gegeben. "Das Team hatte einfach eine Chance verdient", begründet der Rennfan sein Engagement.

Mit den mehr als 200 Gläubigern wurden neue Deals zur Rückzahlung der Schulden ausgehandelt. Ein Lieferant nach dem anderen wurde davon überzeugt, dass eine weitere Zusammenarbeit die einzige Chance ist, die verloren geglaubten Gelder doch noch zurückzubekommen. Mittlerweile soll das Team finanziell auf einer gesunden Basis stehen.

Die wichtigsten Gespräche fanden mit Ferrari statt. Die Italiener müssen auch in der Saison 2015 die Motoren liefern – und zwar nach der 2014er Spezifikation. Das neue Triebwerk hätte nicht in das Interimsauto gepasst, mit dem Manor Marussia die Saison starten will. Auch die FIA hielt die Tür lange Zeit offen und ermöglichte damit die Rückkehr auf die Startaufstellung.

Zweiter Fahrer noch nicht bekannt

Mit Will Stevens wurde auch schon ein Fahrer verpflichtet. Den zweiten Piloten will das Team in den kommenden Tagen bekanntgeben. Es dürfte gar nicht so einfach sein, jetzt noch einen guten und freien Fahrer zu finden, der eine Superlizenz besitzt und am besten auch noch ein paar Sponsoren mitbringt.

Sportlich sollten die Fans allerdings nicht zu viel erwarten. Mit dem umgebauten 2014er Auto dürfte schon die 107 Prozent-Hürde im Qualifying und die damit verbundene Teilnahmeberechtigung am Rennen ein Erfolg sein.

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