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Manor mit Updates in Spanien

"Hoffentlich an Sauber vorbei"

Manor - GP Spanien - Barcelona - Donnerstag - 12.5.2016 Foto: ams 27 Bilder

Pascal Wehrlein geht in Barcelona in sein fünftes Formel 1-Rennen. Erstmals kennt der DTM-Champion von 2015 die Strecke. Sein Team packt dem Manor MRT05 ein paar Updates drauf. Damit will der Rennstall die Rote Laterne an Sauber weiterreichen.

13.05.2016 Andreas Haupt

Australien, Bahrain, China und Russland waren Neuland für Pascal Wehrlein. Barcelona dagegen nicht. Die 4,655 Kilometer lange Bahn kennt der 21-jährige Sigmaringer bereits. Ende Februar und Anfang März bereitete sich die Formel 1 auf dem katalanischen Kurs auf die neue Saison vor.

Das ist für Wehrlein in zweierlei Sicht ein Vorteil. Erstens muss er am Freitag nicht die Strecke lernen. Zweitens kann er auf Referenzwerte zurückgreifen. Das hilft dem noch unerfahrenen Piloten bei der Abstimmung seines Rennwagens.

Manor dank Updates am Mittelfeld dran?

Manor bringt für den Europa-Auftakt ein Update-Paket. Am Frontflügel, Unterboden und den Seitenkästen gibt es kleine Retuschen. Im Heck einen anderen Flügel. "Das sollte mehr Abtrieb geben", sagt Wehrlein. "Wir hoffen, dass wir damit an Sauber vorbeikommen. In Russland haben wir gesehen, dass sie in Kurven noch besser sind. Dafür wir aber auf den Geraden."

Im Gegensatz zum kleinen Team aus Banbury wird es beim Schweizer Rennstall keine neuen Aerodynamik-Teile für den GP Spanien geben. Dafür aber einen neuen Motor. Ein Rennen nach dem Werksteam darf sich Sauber über den im Brennraum modifizierten Ferrari-V6 freuen. Wie auch HaasF1.

Verglichen mit dem letzten Jahr hat sich Manor bereits um Welten verbessert. In Barcelona kann das Team nun evaluieren, inwiefern man sich vom ersten Test bis zum fünften Grand Prix gesteigert hat. "Das ist ganz wichtig für uns. Hier können wir sehen, wie sich das Auto entwickelt hat und welche Schritte wir noch gehen müssen."

Wehrlein hofft auf weniger Reifenabbau

Durch die Upgrades hofft Wehrlein auch, dass Manor seine Schwierigkeiten mit dem Reifenmanagement in den Griff bekommt. In Dauerläufen beanspruchte das Auto bislang zu sehr die Pirelli-Gummis. "Je mehr Abtrieb, umso besser werden die Reifen von innen heraus warm, und umso besser halten sie sich auf dem Temperaturlevel." Weil das Auto weniger rutscht.

Im Umgang mit den Pirelli-Walzen sieht Wehrlein noch seinen größten Verbesserungsbedarf. Da kann er nach eigener Aussage von Teamkollege Rio Haryanto lernen. "Wie man sie ins Temperaturfenster kriegt für eine Runde und im Rennen. Momentan sind die Reifen meine größte Herausforderung. Wir haben an jedem Wochenende drei verschiedene Mischungen, die sich jeweils anders verhalten und anders behandelt werden wollen. Mir fehlt die Erfahrung mit den Pirellis."

Haryanto kennt Pirelli aus seiner Zeit in der GP2. Wehrlein bricht für seinen Stallgefährten eine Lanze: "Er ist nicht so schlecht, wie ihn die Journalisten schreiben. Er ist letztes Jahr nicht umsonst Vierter in der GP2 geworden. Und dass in einem Team, das glaube ich nicht das konkurrenzfähigste war."

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