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Mansell, Danner und Co. starten in Senioren-Formel

Nigel Mansell hat wieder Lust aufs Rennfahren. Zusammen mit anderen prominenten Altstars bestreitet der Formel 1-Weltmeister von 1992 im November ein Einladungsrennen in Südafrika. 2006 ist eine Rennserie für die Senioren geplant.

02.09.2005

Offiziell ist Nigel Mansell nie zurückgetreten. Nach seinem Formel 1-Ausstieg 1995 ließ sich der 52-jährige Engländer als Gaststarter beim ein oder anderen Tourenwagen-Rennen sehen und kümmerte sich ansonsten um seine Golfanlage in Woodbury Park. Nun juckt der Gasfuß wieder. Mansell will am 13. November im südafrikanischen Kyalami das "Altech Grand Prix Masters" bestreiten.

"Der Siegeshunger und die Rennleidenschaft ist mir immer im Blut geblieben, aber die richtige Gelegenheit kam nie. Die Idee einer Grand Prix-Masters-Serie schlummert seit Jahren in den Köpfen und nun ist ein Traum Realität geworden", schwärmt Mansell, der zuletzt 2004 in London in einem Formel-Auto saß, als er im Jordan über die Regent Street donnerte. "Einen besseren Start für unsere Serie - indem wir einen der größten Namen im Motorsport an Bord haben - hätten wir uns nicht wünschen können", sagt Initiator Scott Poulter.

Der populäre Mansell ist nicht der einzige prominente Starter. Die Ex-Weltmeister Alain Prost, Emerson Fittipaldi und Alan Jones haben ihr Kommen ebenso zugesagt wie Formel 1-Rekordstarter Ricardo Patrese (256 Grand Prix), Stefan Johansson, Andrea de Cesaris, René Arnoux, Jan Lammers und Christian Danner. "Die Rivalität zwischen uns wird nicht geringer sein als in den glorreichen Achtzigern", kündigt Mansell an.

Senioren-Serie ab 2006

In Kyalami treten die Formel 1-Veteranen mit einheitlichen einsitzigen Rennautos an, die von der britischen Schmiede Delta Motorsport entwickelt wurden. Die Aerodynamik der 650 Kilo schweren Renner wurde so konzipiert, dass die Autos einen möglichst großen Windschatten geben, um das Überholen zu erleichtern.

Die Kraftübertragung übernimmt ein sequenzielles Sechsgang-Getriebe mit Wibbenschaltung. Als Motor kommt ein 3,5 Liter Cosworth-V8 mit rund 600 PS bei 10.400/min zum Einsatz. Poulter plant, nach dem Auftakt im November eine Serie mit vier bis fünf Rennen im kommenden Jahr zu veranstalten.

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