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Marcus Ericsson crasht in Pouhon

"Hatte Einschlag schlimmer erwartet"

Marcus Ericsson - Sauber - Formel 1 - GP Belgien - Spa-Francorchamps - 21. August 2015 Foto: xpb 81 Bilder

Nach Pastor Maldonado und Nico Rosberg sorgte Marcus Ericsson für den dritten großen Crash des Tages. Dennoch äußerte sich der Schwede nicht unzufrieden. Insgeheim peilt der Sauber-Pilot einen Punkteplatz an.

21.08.2015 Tobias Grüner

Der Trainingsfreitag von Spa wurde zum Crashfestival. Die schnelle Strecke in den Ardennen verzeiht bekanntlich keinen Fehler. In der schnellen Linkskehre Pouhon verpasste Marcus Ericsson kurz vor Ende der zweiten Sitzung kurz die Linie, kam zu weit nach außen und verlor die Kontrolle.

"Ich bin leider mit 2 Reifen auf den Kunstrasen geraten. Dann ist das Auto auch schon ausgebrochen und ich konnte nichts mehr machen", schilderte der Crashpilot den Unfall aus Fahrerperspektive. "Das war klar mein Fehler. So etwas passiert leider. Ich muss mich bei meinen Mechanikern für die Arbeit entschuldigen."

Ericsson lobt Spa-Banden

Von außen sah der Aufprall in die Bande heftig aus. "Ich habe im Cockpit auch schon gedacht, dass es hart wird. Dann war es aber gar nicht so schlimm. Die Banden sind hier sehr weich", so der Schwede. Die Warnlampe im Cockpit ging auch nicht an. Sie signalisiert der Rennleitung, dass eine Verzögerung von mehr als 15g aufgetreten ist.

Der Schaden am Auto hielt sich auch einigermaßen in Grenzen. Frontflügel, Heckflügel ein paar Leitbleche und der Unterboden, so der Reparatur-Auftrag an die Schrauber-Crew. Die Mechaniker dürften etwas motivierter als sonst ans Werk gehen. In Spa scheint für Sauber etwas zu holen zu sein.

Sauber in Spa auf Top Ten-Kurs?

Ericsson und Teamkollege Felipe Nasr landeten im zweiten Training auf den Plätzen 8 und 9. Nach zuletzt eher bescheidenen Leistungen, scheint es spürbar nach vorne zu gehen: "Die Strecke hilft uns sicherlich", erklärt Ericsson. "Hier ist nicht so viel Abtrieb gefragt. Und dann haben wir ja auch noch einen neuen Motor."

Die zweite Ausbaustufe des Ferrari-Antriebs soll rund 25 PS zusätzlich liefern. Dadurch kann Sauber mit mehr Abtrieb fahren als die Konkurrenz. Das hilft in den Kurven. Ericsson ist noch etwas aufgefallen: "Vor allem mit den weichen Reifen kommen wir gut zurecht." Das macht Hoffnung für das Qualifying. Ist ein Top Ten-Startplatz möglich? "Sag niemals nie", grinst Ericsson verschmitzt.

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