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Verunglückte Maria de Villota

Testfahrerin macht weiter Fortschritte

Maria de Villota Marussia 2012 Foto: dpa 16 Bilder

Gut eine Woche nach ihrem schweren Testunfall befindet sich Marussia-Pilotin Maria de Villota auf dem Weg der Besserung. Das Team bezeichnete die Fortschritte in dieser kurzen Zeit als "bemerkenswert".

12.07.2012 Tobias Grüner, dpa

Maria de Villota hat das Schlimmste überstanden. Die vor über einer Woche schwer verunglückte Formel-1-Testpilotin hat seit ihren beiden Operationen kleine, aber signifikante Fortschritte gemacht. Das teilte ihr Marussia-Team Mittwochabend (11.7.) in Abstimmung mit de Villotas Familie mit.

De Villota hat Intensivstation verlassen

Die 32-Jährige habe mittlerweile die Intensivstation verlassen und könne ohne Hilfe mit ihrer Familie und den Ärzten des Addenbrooke's Hospital von Cambridge sprechen. "Trotz ihrer ernsthaften Verletzungen verläuft Marias Erholung bemerkenswert", hieß es in der Mitteilung.

De Villota hatte durch ihren Unfall auf dem Flugfeld im englischen Duxford das rechte Auge verloren und sich einen Schädelbruch zugezogen. Sie war am Dienstag vor einer Woche bei Übungsfahrten gegen die Laderampe eines Lasters des eigenen Teams geprallt. Der Unfallhergang und die Ursachen werden noch immer untersucht.

Eine erste Operation noch am Tag des Unfalls hatte rund zwölf Stunden gedauert. Das rechte Auge konnten die Ärzte nicht mehr retten. Am Freitag gaben die Ärzte dann Grünes Licht für eine zweite OP. Der Eingriff am Gesicht wurde in deutlich kürzerer Zeit abgeschlossen.

Maria de Villota spricht mit Angehörigen

Zunächst wurde de Villota immer wieder in ein künstliches Koma versetzt und künstlich beatmet. Seit Samstag wurden die Sedierung nach und nach abgesetzt. Schon Sonntag früh konnte sie wieder mit ihrer Familie sprechen.

Auf einer normalen Krankenstation bleibt sie im Kreise ihrer Angehörigen unter Beobachtung. Wenn sich ihr Gesundheitszustand weiter in dieser Geschwindigkeit verbessert, dauert es wohl nicht mehr lange, und die Spanierin kann wieder in ihre Heimat verlegt werden.

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