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Maria de Villota gestorben

Ex-Marussia-Testfahrerin tot aufgefunden

Maria de Villota - 2013 Foto: xpb 16 Bilder

Maria de Villota ist tot. Laut spanischen Medienberichten wurde die Marussia-Testfahrerin am Freitagmorgen in einem Hotel in Sevilla gefunden. Wie mittlerweile bestätigt wurde, starb sie eines natürlichen Todes.

11.10.2013 Tobias Grüner

Die Formel 1-Welt trauert um Maria de Villota. Die spanische Rennfahrerin ist am Freitag (11.10.2013) tot in einem Hotel in Sevilla aufgefunden worden. Die Tochter des ehemaligen F1-Piloten Emilio de Villota war gerade unterwegs auf einer Promotion-Tournee für ihre Biografie "Life is a gift" ("Das Leben ist ein Geschenk"), das kommende Woche erscheinen soll.

Maria de Villota tot aufgefunden

Nach Informationen der "Bild"-Zeitung wurde die Pilotin von ihrem Assistenten ohne äußerliche Verletzungen im Bett gefunden. Der Mitarbeiter hatte De Villota in ihrem Hotelzimmer aufgesucht, nachdem sie nicht wie verabredet zum Frühstück erschienen war. In den letzten Wochen soll sie nach Aussage ihres Umfelds häufig über stärkere Kopfschmerzen geklagt haben.

Die Spanierin hatte schon im Juli 2012 für Erschütterung im Fahrerlager gesorgt, als sie bei einem Straightline-Test mit Marussia im britischen Duxford schwer verletzt wurde. Nur durch umfangreiche Operationen konnten die Ärzte damals das Leben der 33-Jährigen retten. Allerdings verlor De Villota bei dem Unfall das rechte Auge.

Tod als Folge des F1-Unfalls?

Nach und nach kämpfte sich die Powerfrau wieder zurück ins Leben. Sie tauchte zwischendurch sogar auch sporadisch wieder im Formel 1-Fahrerlager auf. Zudem arbeitete sich zusammen mit der FIA als Botschafterin für mehr Sicherheit im Motorsport.

Wie der untersuchende Chefarzt Dr. Joaquin Lucena Romero mittlerweile gegenüber spanischen Medien bestätigte, ist die ehemalige Rennfahrerin eines natürlichen Todes gestorben. Die Mediziner vermuten einen Hirnschlag als Ursache. Ob dieser in Folge der Verletzungen des Unfalls aufgetreten ist, könne zu diesem Zeitpunkt aber nicht bestätigt werden.

Bestürzung im Fahrerlager von Suzuka
Dr Joaquin Lucena Romero

Dr Joaquin Lucena Romero

Die Formel 1-Welt reagierte mit Bestürzung. Viele Teams bekundeten der Familie und den Freunden der verstorbenen Rennfahrerin ihr Beileid. In einem ersten Statement zeigte sich die Familie bestürzt über den Tod, aber gleichzeitig auch dankbar: "Liebe Freunde, Maria hat uns verlassen. Sie musste in den Himmel gehen, wie alle Engel. Wir danken Gott für eineinhalb Jahre, die er sie uns noch gelassen hat."

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