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Maria de Villota: Unglückspilotin verlässt Krankenhaus

Maria de Villota

Die bei Testfahrten am 3. Juli schwer verunglückte Marussia-Pilotin Maria de Villota konnte am Mittwoch (25.7.) ihr Krankenhaus in Spanien verlassen. Es gebe keine neurologischen Beeinträchtigungen heißt es in einer Stellungnahme.

22 Tage nach ihrem Unfall hat Maria de Villota endlich das Krankenhaus verlassen. Die Marussia-Pilotin war am 3. Juli bei Testfahrten im englischen Duxford mit der Laderampe eines Teamlasters kollidiert und erlitt dabei schwere Kopfverletzungen. In zwei Notoperationen konnten die Ärzte in Cambridge das Leben der 32-Jährigen retten. De Villota verlor allerdings das rechte Auge.

Am 20. Juli war der Gesundheitszustand der Patientin bereits stabil genug, um sie von England in die heimische La Paz Universitätsklinik in Madrid zu verlegen. Dort wurde sie sechs Tage lang von Spezialisten der Neurologie und der plastischen Chirurgie überwacht.

Maria de Villota verlässt Krankenhaus

Die Heilung verlief nach Angaben der Experten ohne weitere Zwischenfälle, so dass sie schließlich am Mittwoch (25.7.) erstmals seit dem Unfall wieder das Krankenhaus verlassen konnte. "Ihr genereller Gesundheitszustand ist gut", heißt es in einer Stellungnahme auf der Webseite der Spanierin. "Aus neurologischer Sicht gibt es keine bleibenden Schäden. Es sind keine weitere Operationen notwendig."

In den nächsten Wochen wird die Heilung aber weiter von den Medizinern überwacht. Noch ist nicht klar, ob Maria de Villota noch einmal unter die Messer der plastischen Chirurgen muss, um die äußerlichen Folgen des Unfalls zu korrigieren. Nach dem Verlust der rechten Augenlichts kümmern sich auch die Augenspezialisten weiter intensiv um die Patienten.

Fahrfehler führte zu Unfall

Noch immer gibt es keine offizielle Stellungnahme zu den Hintergründen ihres Crashs. Marussia will erst in der Sommerpause einen genaueren Bericht über den Unfall für die FIA und die anderen Teams zusammenstellen. Es sickerte aber bereits durch, dass eine Verkettung unglücklicher Umstände und Fehler der Spanierin zu dem Aufprall in die Laderampe eines Lkws führten. Die Pilotin habe danach beim Verzögern mit kalten Reifen und kalten Bremsen falsch reagiert.

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