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Mario Theissen

Bis Sonntag ein normales Wochenende

Mario Theissen Foto: dpa 104 Bilder

BMW erwartet in Abu Dhabi das vorerst letzte Rennen in der Formel 1. Auf die Arbeit des Personals hat das aber keinen Einfluss, erklärt Teamchef Mario Theissen. "Erst am Sonntag könnte sich das ändern", so der Rennleiter.

29.10.2009 Tobias Grüner

Nach zehn Jahren in der Formel 1 sagt BMW "servus" zur Formel 1. In Abu Dhabi geben die Bayern ihre Abschiedsvorstellung. "Von der Vorbereitung spielt das keine Rolle. Es wird ein Rennwochenende wie jedes andere", erklärte Teamchef Theissen.

Zum Abschied ein gutes Ergebnis

Allerdings sei es besonders wichtig, zum Abschied noch einmal ein gutes Ergebnis abzuliefern. "Es wäre sehr schön, wenn wir den Erfolg von Sao Paulo noch einmal wiederholen könnten", wünscht sich der langjährige Teamchef. In Brasilien konnte Robert Kubica mit einem zweiten Platz sein bestes Saisonergebnis einfahren.

Die Voraussetzungen für ein gutes Ergebnis seien gegeben. Das Streckenlayout unterscheide sich nicht besonders von Brasilien. "Auch dort gab es eine lange Gerade. Allerdings sind hier die Kurven etwas eckiger", analysiert Theissen.

Die Zukunft des Teams ist noch nicht gesichert

Neben der sportlichen Situation kämpft Theissen auch noch weiter an der politischen Front. Er gehe zwar weiterhin davon aus, dass Sauber in der nächsten Saison am Start ist, allerdings gerät das Team nun immer mehr unter Zeitdruck. "Ich hoffe, dass wir bald eine Lösung finden. Das wichtigste, ist ein garantierter Platz für das kommende Jahr."

Gegen die FIA-Pläne, Sauber notfalls als 14. Team zuzulassen, sträubte sich zuletzt vor allem Williams. Das Privatteam aus England gab als Grund an, nicht genug über den Investor Qadbak zu wissen, der das Team ab der kommenden Saison übernehmen will. "Ich glaube, dass es noch andere Gründe gibt, die eine Rolle spielen", zweifelt Theissen die Williams-Argumente an.

Ohne den festen Startplatz kann das Team jedoch nicht weiter für die kommende Saison planen. "Wir können mit Fahrern nur unverbindliche Gespräche führen. Verträge kann man noch nicht abschließen." Auch die Sponsorensuche gestaltet sich unter diesen Voraussetzungen schwierig. Dass Sauber einem der neuen Teams den Startplatz abkauft, kann sich Theissen allerdings nicht vorstellen.

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