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Mario Theissen

Noch mehr Potenzial im neuen Auto

Nick Heidfeld Foto: BMW-Sauber 30 Bilder

Dank eines großen Update-Pakets brachte BMW-Sauber im Singapur-Qualifying beide Autos in die Top Ten. Teamchef Mario Theissen ist zufrieden, glaubt aber noch nicht, dass der neue Bolide schon sein ganzes Potenzial gezeigt hat.

27.09.2009

Bei BMW herrscht wieder gute Stimmung. Nach dem erfolgreichen Verkauf des Teams geht es auch sportlich wieder aufwärts. Nick Heidfeld und Robert Kubica bestätigten die guten Eindrücke der freien Trainings mit dem Einzug in die letzte Qualifying-Runde. Doch dann verließ die beiden das Glück, als Rubens Barrichello mit seinem Crash für den vorzeitigen Abbruch sorgte.

Theissen hofft auf weitere Steigerung

"Wir hatten uns leider den letzten frischen Satz weicher Reifen für die letzte Runde reserviert." Mit den gebrauchten Gummis sprangen im ersten Versuch nur die Plätze acht und neun raus. An Spekulationen, wie weit es ohne den Abbruch nach vorne gegangen wäre, wollte sich Theissen aber nicht beteiligen. "Man weiß ja auch nicht genau, wie sich die anderen noch verbessert hätten."

Der BMW-Sportchef hob lieber die positiven Erkenntnisse hervor. "Ich bin zufrieden mit den neuen Teilen. Das war verglichen mit Valencia ein noch größerer Schritt. Ich weiß aber nicht, ob wir schon das volle Potenzial gezeigt haben. Ich hoffe, dass da noch mehr kommt." Auch die Zuverlässigkeit war nach Problemen im Training kein Thema mehr. "Wir hatten bei beiden Autos Probleme mit dem neuen Getriebe, die aber nicht unbedingt mit der Neuerung zu tun hatten."

Keine Veränderungen nach Verkauf

Laut Theissen wurde der Fehler gefunden und behoben. Allerdings ging dabei wertvolle Testzeit verloren. "Das war nicht einfach. Das Training wurde außerdem oft unterbrochen. Die Strecke ist auch nicht ideal, um ein neues Paket zu testen." Im Qualifying wurde Theissen vor allem von der Konkurrenz überrascht. "Die Brawn hatten wir stärker erwartet. Auch Ferrari hat offenbar massiv kämpfen müssen. Dafür fuhr Nico Rosberg eine super Runde."

Abseits der Strecke wurde die Teamleitung zuletzt durch die Verkaufsverhandlungen abgelenkt. Mit Qadbak wurde endlich ein Käufer gefunden, der die Zukunft des Teams langfristig sichert. "Im Team läuft zunächst alles so weiter, als hätte es den Verkauf nie gegeben." Auch ohne Verkäufer wurde schon vor Monaten mit der Entwicklung des neuen Autos für das kommende Jahr begonnen. Nur über das Personal an der Teamspitze wurde noch keine Entscheidung getroffen. Damit will man sich erst nach der Saison beschäftigen.

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