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Mark Webber

Der neue Geheimtipp für den Titel

Mark Webber Foto: Red Bull 51 Bilder

Man muss Mark Webber langsam ins Kalkül ziehen. Der Australier kämpft sich heimlich, still und leise in der Punktetabelle nach vorne. Nach seinem dritten Platz beim GP Ungarn ist er der heißeste Verfolger von Jenson Button.

27.07.2009 Michael Schmidt

Mark Webber war in Budapest der einzige Red Bull-Pilot, der einen Pokal abholte. Der Australier wurde als Dritter abgewinkt, während Teamkollege Sebastian Vettel leer ausging.
 
Zum ersten Mal liegt Webber auf Rang zwei der Gesamtwertung. Sein Rückstand auf Button ist auf 18,5 Sekunden geschrumpft. Wer das Titelrennen als Duell zwischen Button und Vettel sieht, macht einen Fehler. Spätestens seit dem GP Ungarn ist Webber ein heißer Geheimtipp."Das war der Plan", grinst der Nürburgring-Sieger breit. "Ich punkte regelmäßig. Kein Fahrer hat in den letzten sechs Rennen soviele Zähler geholt wie ich."

Vettel sorgt für Motivation

Webbers beste Motivation ist sein Teamkollege. "Vettel heizt ihm ein", sagt Red Bull-Berater Helmut Marko. "Das zeigt, dass interne Konkurrenz für einen Fahrer nur gut ist. Gegen Coulthard war der Mark ein bisschen eingeschlafen." Jetzt ist das Gegenteil der Fall. Noch nie hat man Webber so konzentriert bei der Arbeit gesehen. Fehler, die ihm früher einmal unterlaufen sind, gibt es nicht mehr.

Als ihn Lewis Hamilton beim Start dank KERS überholt hatte, konterte Webber bei der Anfahrt auf Kurve zwei prompt. Er nutzte ein Gedränge zwischen Hamilton, Räikkönen und Vettel eiskalt aus. Auch im Zweikampf mit Nico Rosberg zeigte sich der Red Bull-Pilot kompromisslos wie noch nie. Rosberg war vor Webber aus der Box gekommen, doch dann attackierte der spätere Dritte des GP Ungarn seinen Gegner in der nächsten Kurve außen herum.

Strittige Reifenwahl

Etwas unerklärlich waren die schwankenden Rundenzeiten des ansonsten so zuverlässigen Australiers. "Ich habe für den zweiten Stint die falschen Reifen gewählt. Weiche Reifen wären besser als harte gewesen, doch mit denen hatten wir wahrscheinlich auf dem langen Turn Probleme bekommen."

Dass er am Ende noch die schnellste Rennrunde fuhr, erklärt Webber so: "Zum Schluss war die Strecke deutlich besser. Das hat auch den Reifen geholfen." Skeptisch ließ er seinen Grand Prix noch einmal Revue passieren: "Wenn ich jetzt noch einmal dieses Rennen fahren müsste, würde ich mich für drei Stopps mit drei Mal dem weichen Reifensatz und einmal dem harten entscheiden."

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