Webber hatte vor der Mittagspause bereits 48 Runden auf der Grand-Prix-Strecke im südspanischen Jerez de la Frontera zurückgelegt. Nach seiner Kollision mit einem Auto am 22. November 2008 in Tasmanien muss der Australier allerdings noch leichte Schmerzmittel nehmen. "Bis zum Saisonstart am 29. März in Melbourne bin ich aber hundertprozentig fit", sagte er.
In Vettel hat Webber den jüngsten Sieger der Formel-1-Geschichte als neuen Teamkollegen. Der Hesse hatte im September 2008 mit 21 Jahren auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke von Monza im Red-Bull-B-Team Toro Rosso sensationell den Großen Preis von Italien gewonnen. "An meinem Job ändert das aber nichts", sagte Webber dazu gelassen.
Minimalziel Platz fünf
Vettel erklärte in Jerez zum wiederholten Mal, dass er einmal Weltmeister werden wolle: "Am liebsten wäre mir, wenn mir das mit Red Bull gelingen würde." Zum neuen RB5 meinte der Jungspund, er könne dessen Potenzial noch nicht einschätzen, aber der Rennwagen habe sich "zumindest gleich gut angefühlt."
Teambesitzer Dietrich Mateschitz, der am Mittwoch an der Strecke weilte, sagte zu den Saisonzielen: "Wir wollen im Mittelfeld vorne sein und an die zwei bis drei Top-Teams anschließen. Alles, was schlechter als ein vierter oder fünfter Platz ist, entspricht nicht den Zielsetzungen von Red Bull Racing."





