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Formel 1: Red Bull-Pilot Mark Webber

"Werde Schumacher öfter treffen"

Bilder vom ersten Testtag in Jerez 2010 Foto: xpb 41 Bilder

Sebastian Vettel hat die ersten zwei Testtage mit dem Red Bull RB6 frei. Mark Webber begann am Mittwoch (10.2.) mit der Testarbeit. Der Australier hat ein gutes erstes Gefühl. Und er freut sich, endlich gegen Michael Schumacher auf Augenhöhe kämpfen zu können.

11.02.2010 Michael Schmidt

Mark Webbers erster Tag im neuen Red Bull RB6 brachte noch keine Gewissheit, aber immerhin einen Eindruck: "Ich habe ein positives Gefühl. Alles funktioniert. Alles fühlt sich an, wie wir es erwartet haben." Mehr lässt sich nach einem Regentag nicht sagen. Der Red Bull RB6 ist eine Evolution des Vorjahresautos. Viel kann da nicht schiefgehen. Kritik, das Chefdesigner Adrian Newey nicht mehr eingefallen ist wie ein Aufguss des RB5 prallt an Webber ab: "Das letztjährige Auto war gut. Warum sollen wir etwas riskieren?"

Ölleck und Motortausch zum Testauftakt

Noch war die Strecke in Jerez zu nass, als dass der zweifache GP-Sieger etwas zur Konkurrenzfähigkeit seines Dienstfahrzeuges sagen könnte. "Als die Strecke zu Beginn des Tages kurz trocken war, haben wir unsere Installationsrunden abgespult. Dann sind wir zügig ans Fahren gekommen, bis uns ein Ölleck lahmgelegt hat. Weil Renault auf Nummer sicher gehen wollte, haben wir auch gleich den Motor gewechselt. Das hat uns dann ziemlich lange in der Garage festgehalten."

Wegen des Dauerregens, der ab 10 Uhr die Strecke ständig bewässert hatte, sind erste Fahreindrücke mit Vorsicht zu genießen. Soviel ist für Webber sicher: "In den langsamen Kurven und der Schikane fühlt sich das Auto träger an. Das macht der lange Radstand. Aber das geht jedem so. Das ist einfach die Physik."

Webber nicht beunruhigt

Während Webbers Teamkollege Sebastian Vettel die schlechten Wettervorhersagen mit Unbehagen registrierte, blieb der Mann vom anderen Ende der Welt cool: "Seien wir ehrlich: Bei den ersten drei Testterminen in Valencia und Jerez geht es hauptsächlich um die Standfestigkeit. Ernst wird es erst beim letzten Test in Barcelona. Erst dann zeigt jeder sein Aero-Paket für Bahrain. Deshalb haben wir im Vergleich zur Konkurrenz gar nicht so viel verloren."

Webber glaubt, dass Red Bull im Vergleich zu Ferrari, McLaren und Mercedes GP einen Vorteil hat. "Sebastian und ich kennen uns. Wir sind ein eingespieltes Team. Bei den anderen Paarungen gibt es mehr Konfliktpotenzial."

Respekt vor Schumacher

Auf Michael Schumachers Comeback freut sich der Sieger des GP Deutschland von 2009 ganz besonders. "Hut ab, dass Michael sich traut zurückzukommen. Immerhin hat er gegen Alonso seine letzte Saison verloren. Er weiß, was ihn erwartet. Ich werde Michael auf der Strecke öfter sehen als früher. Endlich habe ich das Auto, mit ihm auf Augenhöhe zu kämpfen."

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